Die Europäische Kommission kommt derweil der deutschen Autoindustrie im Streit über die Grenzwerte für den Kohlendioxidausstoß der Fahrzeuge entgegen. Es zeichne sich ab, dass Brüssel sich für nach Fahrzeug-Gewichtsklassen gestaffelte CO2-Grenzwerte entscheiden werde, sagte Weber. Dabei würden die Hersteller größerer Fahrzeuge eine verhältnismäßig stärkere Reduzierung leisten als die von kleineren Autos. "Wir haben immer gesagt, wir wollen eine anspruchsvolle, aber faire Lösung“, betonte Weber. Ein einheitlicher Grenzwert für alle Fahrzeugtypen hätte diesen Ansprüchen nicht genügt. VDA-Präsident Matthias Wissmann betonte, auch die Kleinwagen müssten einen Beitrag leisten.
Opel -Chef Hans Demant warnte, dass die geplante Emissionsreduzierung der Industrie hohe Belastungen aufbürden werde. "Es werden enorme Kosten entstehen, für wir noch keine Lösung gefunden haben, wie wir sie verschwinden lassen können“, sagte der Opel -Chef. So fielen bis zu fünfstellige Summen pro Fahrzeug an, um die geplanten Reduzierungen zu erreichen. Dies könne nicht in den Produktkosten absorbiert werden und werde damit Einfluss auf die Fahrzeugpreise haben.

