Daimler-Transportchef

„Wir kommen auch ohne Volkswagen zurecht“

Die Daimler-Transportersparte droht den Großauftrag zum Bau von VW-Transportern in Düsseldorf zu verlieren. Doch den Chef der Transportersparte, Volker Mornhinweg, macht das nicht nervös.
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Der Leiter der Mercedes-Benz Vans, Volker Mornhinweg. Quelle: PR

Der Leiter der Mercedes-Benz Vans, Volker Mornhinweg.

(Foto: PR)

StuttgartDer Autobauer Daimler kann den drohenden Verlust eines Großauftrags zum Bau von VW -Transportern wegstecken. "Bei der Auftragsfertigung für VW haben wir eine klare Perspektive bis 2016: Wir arbeiten den Auftrag ab", sagte der Chef von Daimlers Transporter-Sparte Mercedes-Benz Vans, Volker Mornhinweg, der Nachrichtenagentur Reuters in einem am Sonntag veröffentlichten Interview in Stuttgart.

Zuletzt fertigte Daimler für den Wolfsburger Konzern rund 40.000 Transporter, die VW - in Konkurrenz zum Mercedes-Benz Sprinter - unter dem Namen Crafter vertreibt. VW erwägt jedoch, ab 2016 gemeinsam mit der neuen Konzerntochter MAN einen Transporter zu produzieren. Um eine Verlängerung des Auftrags will Daimler bei den Niedersachsen nicht buhlen: "Das Thema macht mich nicht nervös. Wir können auch allein zurechtkommen, wir sind als Marktführer groß genug."

Ganz verloren geben will Daimler den lukrativen Großauftrag, der für zusätzliche Beschäftigung im Werk Düsseldorf und günstigere Einkaufskonditionen sorgt, noch nicht. "Mit dem neuen VW-Nutzfahrzeug-Chef werde ich auf der IAA zusammentreffen und Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit ausloten", kündigte Mornhinweg an. Die Nutzfahrzeugmesse IAA beginnt am 20. September in Hannover.

Den Wolfsburgern will der Daimler-Manager auch noch mal eine Dreier-Allianz mit Renault schmackhaft machen: Denn die Schwaben kooperieren mit den Franzosen bereits bei den weitgehend baugleichen Stadtlieferwagen Mercedes Citan und Renault Kangoo, wie sie auch VW mit dem Caddy im Angebot hat. Die Entwicklung und Produktion von Transportern ist ähnlich kapitalintensiv wie das Pkw-Geschäft, in der EU wurden zuletzt jedoch gut zehnmal so viele Pkw wie Transporter gebaut.

Mit rund 264.000 verkauften Transportern, einem Jahresumsatz von knapp 9,2 Milliarden Euro und einer operativen Rendite von 9,1 Prozent im Jahr 2011 ist Daimler größter und rentabelster Spieler in der Branche vor VW: "Der nächste Wettbewerber kommt auf eine operative Umsatzrendite von fünf Prozent", sagte Mornhinweg, der viele Jahre die zu Mercedes gehörende Tuningschmiede AMG leitete. Den Absatzrückgang im ersten Halbjahr 2012 um ein Prozent wolle Daimler bis Jahresende "mindestens" aufholen. "Aber auch wir können uns den Turbulenzen durch die Euro-Schuldenkrise nicht gänzlich entziehen", baut der Manager allzu hohen Erwartungen vor.

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4 Kommentare zu "Daimler-Transportchef: „Wir kommen auch ohne Volkswagen zurecht“"

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  • .....was reden Sie für einen Stuss! Sie brauchen Nachhilfe-Unterricht und den bekommen Sie jetzt. Also, wenn eine Zusammenarbeit zwischen VW und Suzuki zustande gekommen wäre, hätte Suzuki nach Kriterien von Wolfsburg arbeiten müssen, nicht wahr! Dieser Eingriff war für die Japaner unannehmbar. So sieht also die Sachlage aus und nicht anders. Winterkorn und Piech zerreissen sich für ihren Laden, davon können Sie ausgehen. Was beide geschafft haben, ist sensationell und müßte, wenn es so etwas gäbe, geadelt werden. Piech hat es den anderen Autobauer-Chefs gegeben, und zwar mit Schmackes. Das Stuttgarter Unternehmen bringt im Gegensatz überhaupt nichts mehr zustande. Wenn überhaupt reagieren sie anstatt zu agieren. Von der Formel 1 bis zu den fertigen Produkten läuft diese ehemals anerkannt feinste Adresse im Automobilbau hinterher. Von Zetsche über Schremp, bis Reuter, gibt und gab es nur Schauspieler. Der letzte Konstrukteur war Prof. Ing. Breitschwert, der den G noch in der Sahara und Salzwüste in Utah in den USA selber mit getestet hat. Er war der letzte Konstrukteur. Die nachfolgenden Männer haben der Marke nur Schaden zugefügt. Heute will Daimler den Golf, den Sharan, den Tiguan, den Touran nachbauen. Und weiter....dem Caddy paroli zu bieten durch den Bau eines gleichen Wagens auf Renault-Kango-Basis mit Motoren von Renault. Es ist doch nicht zu fassen. Diese Entscheidungen sind Verzweifelungstaten
    und nichts anderes. Und dann noch, den Namen Daimler in England zu kaufen, dafür noch zu bezahlen, anstatt die Firma in Mercedes Benz-Gewand und Namen auftreten zu lassen. Wurde doch eine Nachfahre aus der Mercedes Benz-Dynastie seinerzeit v. H. Zetsche überfahren, als sie es wünschte. Der gesamte Vorstand mit Zetsche und dem Rest müßte nach Hause geschickt werden. Pensionen u. Zuwendungen müßten gestrichen werden. An die Spitze müßte wieder ein echter Konstrukteur bestellt werden. Ein Mann wie bei VW, mit Benzin im Blut. Und Sie sollten lieber schweigen.

  • In diesem Kommentar steht so unglaublich viel Müll, dass es einem schlecht wird.
    Dazu nur folgendes:
    Man wird nicht dadurch Marktführer wenn man ein schlechtes Produkt vertreibt. Und die Zusammenarbeit mit Renault und Nissan klappt besser als bei VW mit Suzuki, ausserdem kann sich bei dem Wettbewerbsdruck kein Hersteller der Welt mehr leisten, qualitativ minderwertige Produkte zu verkaufen.

  • In diesem Kommentar steht so unglaublich viel Müll, dass es einem schlecht wird.
    Dazu nur folgendes:
    Man wird nicht dadurch Marktführer wenn man ein schlechtes Produkt vertreibt. Und die Zusammenarbeit mit Renault und Nissan klappt besser als bei VW mit Suzuki, ausserdem kann sich bei dem Wettbewerbsdruck kein Hersteller der Welt mehr leisten, qualitativ minderwertige Produkte zu verkaufen.

  • ....und warum hat VW so gehandelt, und über das Weggehen aus dem Düsseldorfer Werk entschieden? Es war nicht länger hinzunehmen, daß die Fahrzeuge, darunter der Crafter das Gegenstück zum Sprinter v. Daimler neben anderen gravierenden Mängeln in wenigen Jahren als Rostlauben draußen herumfahren. Wurde vor vielen Jahren eine neue Lackstraße in Düsseldorf in Betrieb genommen. Großspurig wurde v. Daimler darauf hingewiesen. Wurde aber nicht eine Verzinkungsanlage errichtet, die zwingend dringend notwendig gewesen wäre. Laufen doch heute die Transporter beider Marken als Rostlauben herum. Antwort aus Stuttgart, sollen doch die Kunden gefälligst neu kaufen. Wir wollen bald Nachaufträge, so argumentiert man in Stuttgart. Bedeutet, daß sowohl bei PKW als auch LKW der Marke Mercedes Benz der Rost ein Markenzeichen geworden ist. Wo auch immer diese Fahrzeuge erscheinen sieht man die Roststraßen unten rings ums Fahrzeug, an den hinteren Türen, an den Radkästen und noch an anderen Stellen. Und so konnte sich der mit Benzin im Blut arbeitende Vorstand um Dipl. Ing. Winterkorn, Dipl. Ing. Hackenberg und der noch stärker mit Benzin getaufte Oberaufseher Prof. Ing. Piech dieses Spielchen in Düsseldorf nicht mehr mit ansehen. Alle 3 Herren sind Autobauer und leben nur fürs Auto und sonst nichts. Sie sind alle Drei, die einzigen noch verbliebenen echten Konstrukteure der Autowelt. Sich von diesem Sauladen Daimler AG jetzt zu trennen, hätte schon viel früher stattfinden müssen. Es konnte also nur diesen einzig richtigen Weg geben, sich von der herunter gewirtschafteten Firma in Stuttgart zu trennen. Eine Liaison mit der Rostlaubenfirma Renault und Nissan verstärkte in Wolfsburg die Entscheidung die Trennung von Daimler durchzuführen. Eine Zusammenarbeit mit Renault und noch einem Japaner bedeutet ein Abstieg. Wie kann man sowas machen? Deutet darauf hin, daß der Laden in Stuttgart sich auf einer Ebene mit der unteren Klasse begeben hat.

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