Daimler Transporter-Sparte auf Rekordkurs

Verkaufsrekord bei Daimler: Mit knapp 360.000 verkauften Fahrzeugen hat Daimler im vergangenen Jahr in der Transporter-Sparte einen neuen Rekord aufgestellt. Zuvor vermeldete der Konzern einen Bestwert im Pkw-Absatz.
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Der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG kann sich über neue Verkaufsrekorde freuen. Im PKW-Geschäft und in der Transporter-Sparte vermeldete der Konzern jeweils ein Plus von rund zwölf Prozent. Quelle: dpa
Dieter Zetsche

Der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG kann sich über neue Verkaufsrekorde freuen. Im PKW-Geschäft und in der Transporter-Sparte vermeldete der Konzern jeweils ein Plus von rund zwölf Prozent.

(Foto: dpa)

StuttgartAuch Daimlers Transporter-Sparte hat im vergangenen Jahr einen Verkaufsrekord aufgestellt. Der Hersteller verbuchte in dem Bereich nach vorläufigen Zahlen ein Plus von rund zwölf Prozent auf 359.100 verkaufte Fahrzeuge, wie Daimler am Montag mitteilte. Die endgültige Zahl veröffentlicht der Konzern bei seiner Jahrespressekonferenz am 2. Februar. Der Autobauer hatte mit 2,2 Millionen verkauften Fahrzeugen und einem Plus von knapp zwölf Prozent am Montag bereits Rekordzahlen im Pkw-Geschäft vermeldet.

Pkw- und Transportersparte entwickeln sich damit deutlich besser als Daimlers schwächelndes Geschäft mit schweren Lastwagen. Für diesen nicht unwichtigen Bereich rechnet der Stuttgarter Konzern für 2016 mit einem Absatz deutlich unter Vorjahresniveau.

Das sind die zehn umsatzstärksten Konzerne Deutschlands
Platz 10: Audi
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Die Ingolstädter sind die Cashcow des Wolfsburger Autobauers Volkswagen, zu dem Audi seit 1969 gehört. Dem Konzern ist es gelungen, den Umsatz im vergangenen Jahr (im Vergleich zu 2014) um 8,6 Prozent zu steigern. Im gesamteuropäischen Ranking hat sich Audi deswegen um einen Platz auf den 26. Rang verbessert.

Umsatz (2015): 58,4 Milliarden Euro
Umsatzentwicklung (im Vergleich zu 2014): + 8,6 Prozent

Platz 9: Metro
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Metro spielt nicht mehr in der ersten Börsenliga mit. Doch obwohl der Großhandelskonzern mittlerweile im MDax notiert ist, ist er hinsichtlich des Umsatzes in Deutschland immer noch erstklassig. Auf europäischer Ebene kommt Metro immerhin auf den 24. Platz und konnte sich damit um einen Platz verbessern – und das obwohl der Umsatz um mehr als ein Prozent gesunken ist. Damit hat sich Metro allerdings besser entwickelt als der Schnitt. In Europa ist der Gesamtumsatz der Top-300-Konzerne um 4,2 Prozent von 7,3 auf knapp sieben Billionen Euro gesunken.

Umsatz: 59,2 Milliarden Euro
Entwicklung: - 1,2 Prozent

Platz 8: Deutsche Post
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Die Deutsche Post hat ein durchwachsenes Jahr hinter sich. 2015 sank der operative Gewinn um 19 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Der Umsatz hingegen legte über fünf Prozent zu.

Umsatz: 61,6 Milliarden Euro
Entwicklung: + 5,1 Prozent

Platz 7: Deutsche Telekom
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Die Deutsche Telekom konnte ihren Umsatz um über zehn Prozent steigern. Während hierzulande das Geschäft schleppend verläuft, sorgt vor allem die florierende US-Mobilfunksparte für diesen Umsatzsprung. Der Erfolg kommt überraschend. T-Mobile USA war einst ein Verkaufskandidat der Deutschen Telekom. Das US-Kartellamt verhinderte damals diesen Verkauf – mittlerweile zur Freude des deutschen Telekomkonzerns.

Umsatz: 69,2 Milliarden Euro
Entwicklung: + 10,5 Prozent

Platz 6: BASF
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Die Chemiebranche steht derzeit unter großem Druck. Der Preisverfall an den Rohölmärkten und Rezessionen in vielen Schwellenländern belasten die Geschäfte und sorgen für eine Konsolidierungswelle. Große Konzerne wie BASF gehen auf Einkaufstour. Auch Konkurrent Bayer sucht nach Kaufgelegenheiten. Als heißer Übernahmekandidat gilt Monsanto, der sowohl bei Bayer als auch bei BASF auf der Liste steht.

Umsatz: 70,4 Milliarden Euro
Entwicklung: - 5,2 Prozent

Platz 5: Siemens
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Das starke Industriegeschäft lässt die Kassen bei Siemens klingeln. Sowohl Umsatz als auch Gewinn konnte der Konzern steigern. Besonders gut liefen die Sparten Power, Gas und Windenergie. Profitieren konnte Siemens auch von der Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran.

Umsatz: 75,6 Milliarden Euro
Entwicklung: + 6,2 Prozent

Platz 4: BMW
7 von 10

Die Autobranche gehört nach wie vor zu den größten Branchen in Europa. BMW kommt im gesamteuropäischen Ranking auf den neunten Platz. Der Umsatz ist im vergangenen Jahr um fast 15 Prozent gestiegen – auch dank führender Technologien. So ist BMW einer der wenigen Autohersteller, dessen Dieselmotoren nicht im Verdacht stehen, Abgasemissionen manipuliert zu haben.

Umsatz: 92,2 Milliarden Euro
Entwicklung: + 14,6 Prozent

Im Gegensatz dazu legten vor allem die Verkäufe der mittelgroßen Transporter Vito (plus 24 Prozent), der hauptsächlich privat genutzten Großraumlimousine V-Klasse (plus 58 Prozent) und dem Stadtlieferwagen Citan (plus 15 Prozent) deutlich zu. Der Absatz des Sprinters stagnierte allerdings. Mit rund 193 400 verkauften Fahrzeugen lag der Verkauf sogar etwas unter dem Vorjahresniveau. Das aktuelle Modell nähere sich dem Ende des Lebenszyklus, sagte ein Sprecher. Bis Ende des Jahrzehnts will Daimler eine neue Generation des Sprinters auflegen.

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  • dpa
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