Industrie

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Daimler widerspricht: Fonds fordern Formel-1-Ausstieg

Motorsport begeistert die Massen, Fondsmanager lässt die Formel 1 anscheinend kalt. Denn Union und DWS fordern, dass Daimler aus dem teuren Vergnügen aussteigt. Der Stuttgarter Autobauer hält dagegen

Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton im Mercedes Quelle: dpa
Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton im Mercedes Quelle: dpa

StuttgartDer Daimler-Konzern hat Forderungen zweier Investoren nach einem Mercedes-Ausstieg aus der Formel 1 entschieden zurückgewiesen. „Unser Engagement ist langfristig ausgerichtet. Wir wollen uns nicht aus der Formel 1 zurückziehen. Im Gegenteil“, sagte Konzernsprecher Jörg Howe der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag.

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Zwei Aktionäre plädierten in der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ für einen Rückzug des Unternehmens aus dem Grand-Prix-Sport. Die Fondsgesellschaft Union kritisierte vor allem die Erfolglosigkeit. „Mercedes fährt seit Jahren hinterher, ohne Konsequenzen“, erklärte Union-Manager Michael Muders. „Die Formel 1 ist teuer und bringt dem Konzern nichts.“

Formel-1-Piloten 2011 Diese Männer jagen Sebastian Vettel

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Henning Gebhardt von der Fondsgesellschaft DWS urteilte: „Formel 1 ist nicht mehr zeitgemäß, es hilft dem Image nicht.“ Der Manager meinte zudem: „Es ist fragwürdig, wenn in Ländern gefahren wird, die etwa wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik stehen: Wie soll da die Marke strahlen?“

Howe bekräftigte indes das Engagement in der Formel 1 und wies auf die jüngsten personellen Veränderungen hin. „Wir sind dabei, mit neuen Leuten - Niki Lauda und Toto Wolff - Mercedes GP wieder nach vorne zu bringen und langfristig erfolgreich zu sein“, sagte er.

Formel-1-neue saison

Im Dezember hatte sich Mercedes von seinem Motorsportchef Norbert Haug nach über 22 Jahren getrennt. Der dreimalige Weltmeister Lauda war schon vor längerer Zeit als eine Art Chefkontrolleur verpflichtet worden. Sein österreichischer Landsmann Wolff ersetzt nun Haug als Gesamtverantwortlicher.

Mercedes tritt in dieser Saison mit dem Fahrerduo Nico Rosberg (Wiesbaden) und Lewis Hamilton an. Der britische Weltmeister von 2008 ist Nachfolger von Michael Schumacher. Der siebenmalige Champion aus Kerpen hat seine Karriere endgültig beendet.

  • 17.02.2013, 21:25 Uhrsieg-fried

    Interessanter ist, daß in Stuttgart mittlerweile zwei Fußkranke dahinvegetieren: Bosch und Daimler. Beide auch technisch sehr eng verbunden.

    Bosch ist heute ein solarangetriebener Sanierungsfall.

    Daimler ist eine durch Hyperstrategen a la Reuter, Schrempp und Co. dahingeraffte Ex-Nummer 1.

    Beides auch ein Fall von schwäbischer Gründlichkeit.

  • 17.02.2013, 20:55 Uhrhajo

    .........was soll dieses ganze Gequassel hier in den Beiträgen. Fakt ist, daß dieser Vorstand unter Zetsche + den beiden Vorgängern Schremp und Reuter die Weichen für die Katastrophe in dieser einstmals feinen Schmiede gelegt haben. Größenwahn, Selbstüberschätzung, Nichtwissen, Großsprurigkeit und weitere abartige Eigenschaften zeichneten und zeichnen diese NADELSTREIFEN aus. Sie haben nichts, aber auch garnichts für die Marke getan, was sich jetzt in dieser schwierigen Zeit als besonderes Merkmal herausstellen müßte. Verzweifelungstaten die Anbändelung an den Oberrostladen Renault, Zusammenarbeit mit einem Asiaten nämlich Nissan, Zusammenarbeit jetzt auch noch mit GM in der Wassertstoff-Technik, was für eine Schmach. Versagen auf allen Ebenen, so in der F 1. Ein aussichtsloses Triebwerk für 2013 vorzustellen, lt. Mika Häkkingen, erst evtl. 2014 durchzustarten. Es ist doch alles Schall und Rauch. Es glaubt doch keiner mehr. Und dann, und dann die Chinesen, Aktientausch, Einstieg der Chinesen bei Daimler mit einem gehörigen prozentualen Anteil. Die Firma ist fertig. Sie soll demontiert und nach China per Schiff zum Versand gebracht werden. Es ist aus mit diesem Laden. Der Vorstand steht nur noch am Fenster und schaut, was BMW und Audi unten auf der Straße zum Laufen bringt. Die ehemaligen Kunden wenden sich ab. Es ist in 30 Jahren zurückliegend nur Bruch und Dallas gemacht worden. 2012 in der F 1 wurde nur hinterher gefahren. Die Jahre davor auch nicht besser. Der Glaube ist weg, wie der Name MERCEDES BENZ. Man stelle sich vor, in London wurde der Name Daimler für viel Geld gekauft, nochmals gekauft, anstatt die Firma wie sie ursprünglich hieß MERCEDES BENZ weiterhin zu nennen. Eine ehemalige Nachfahre aus der alten Dynastie die sich für den Namen Mercedes Benz stark gemacht hatte, wurde abgemeiert und nach Hause geschickt. Der komplette jetzige Vorstand gehörte sofort fristlos zu entlassen und dafür wieder einen Konstrukteur an die Spitze zu stellen.

  • 17.02.2013, 20:47 UhrGerhard

    Das stimmt. Und noch etwas:

    Fonds sind teuer und bringen dem Anleger nichts.

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