Daimler will 2004 Beschäftigtenzahl nur im Ausland steigern
Deutschland muss noch warten

Deutschland geht beim geplanten Personal-Aufbau von Daimler-Chrysler leer aus. Der deutsch-amerikanische Autobauer will die Zahl der Beschäftigten im kommenden Jahr lediglich im Ausland leicht aufstocken.

HB STUTTGART. In Deutschland könne der Mitarbeiterstand dagegen nur durch weitere Produktivitätssteigerungen und Kostensenkungen gehalten werden, sagte der Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Daimler-Chrysler AG, Günther Fleig, am Dienstag in Stuttgart. Die Zahl den neuen Stellen im Ausland wollte er nicht näher beziffern.

Fleig sagte, weltweit habe Daimler-Chrylser im Jahre 2003 die Zahl der Beschäftigten unter Ausklammerung des Verkaufs der Triebwerkstochter MTU Aero Engines um rund 3000 auf rund 360 000 ausgebaut. In Deutschland liege die Zahl der Mitarbeiter stabil bei 182 500. Begründet wurde die Zunahme mit dem Ausbau eigener Händlerbetriebe und der positiven Entwicklung im Nutzfahrzeugbereich in den USA.

In Abstimmung mit dem Betriebsrat halte Daimler-Chrysler an den konzerninternen Flexibilisierungsmaßnahmen zur Beschäftigungssicherung fest, sagte Fleig. So wurden Mitarbeiter aus Werken mit vorübergehendem Produktionsrückgang in Werke mit Zusatzbedarf abgeordnet. Zusätzlich erhoffe sich Daimler-Chrysler davon eine weitere Qualifikation der vor allem jungen Mitarbeiter.

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