Daimler
Zetsche sieht keine Übernahmegefahr

Daimler-Chef Dieter Zetsche sieht keine Gefahr einer feindlichen Übernahme. "Theoretisch existiert eine solche Möglichkeit natürlich immer, aber in der Realität tendiert das Risiko gegen Null", sagte Zetsche der Tageszeitung "Die Welt" laut Vorabbericht vom Mittwoch.

HB FRANKFURT. Als Grund nannte der Vorstandschef demzufolge auch die stabile Aktionärsstruktur. Das Emirat Kuwait hält knapp sieben Prozent an Daimler und ist seit 1974 Aktionär. Das Emirat Abu Dhabi erwarb jüngst für 1,95 Mrd. Euro eine Beteiligung von gut neun Prozent.

"Die Zahl der Kurzarbeiter wird voraussichtlich weiter sinken", kündigte Zetsche an. Zuletzt arbeiteten 47 000 Daimler-Beschäftigten in den Pkw-, Lkw- sowie den Komponentenwerken kurz, da die Nachfrage nach neuen Fahrzeugen weltweit verhalten ist. Seinen Sparkurs will Zetsche fortsetzen. "Auch für 2010 ist es unser Ziel, weiter Kosten zu sparen, da die Märkte sich nicht gravierend verbessern werden", erläuterte er. "Wir können es uns angesichts der Vorbedingungen nicht leisten, auf der Kostenseite weniger zu leisten als 2009." Durch Zugeständnisse der Belegschaft will in diesem Jahr Daimler zwei Mrd. Euro sparen, weitere zwei Mrd. sollen durch Abstriche bei Reisen, Beratern und Investitionen zusammenkommen.

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