DaimlerChrysler mit Absatzplus
VW verkauft deutlich weniger Autos in den USA

Volkswagen hat auf dem wichtigen US-Markt im März einen schweren Absatzeinbruch erlitten. Daimler-Chrysler und Porsche konnten die Auto-Verkäufe indes steigern.

HB BERLIN. Der Autokonzern Volkswagen hat einen deutlichen Absatzrückgang in den USA hinnehmen müssen. Wie die US-Tochter des Unternehmens am Freitag mitteilte, sank der Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 21,5 Prozent auf 16 738 Fahrzeuge. Im März 2004 hatte der Wolfsburger Konzern noch 21.331 Autos abgesetzt.

Auch der Münchener Konkurrent BMW verkaufte weniger Fahrzeuge. Nach Angaben von BMW wurden insgesamt 24 276 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Das entspricht einem Rückgang von fünf Prozent im Vergleich zu März 2004. Allerdings erhöhte sich der Absatz im ersten Quartal aufgrund einer starken Nachfrage in den ersten beiden Monaten um sieben Prozent.

Der Stuttgarter Autokonzern Daimler-Chrylser setzte im März dagegen sieben Prozent mehr Autos in den USA ab. In den ersten drei Monaten stieg der Absatz um vier Prozent auf 590 508 Fahrzeuge. Der Konzern begründete den Zuwachs vor allem mit den starken Absatzzahlen bei Chrysler. Die US-Tochter hatte mit einer Modelloffensive die Verkäufe deutlich gesteigert.

Einen Rekord erzielte der Sportwagenhersteller Porsche. Das Unternehmen erhöhte den Absatz um sechs Prozent in den USA und Kanada. Das hatte Porsche bereits vergangene Woche mitgeteilt. Besonderes Interesse weckte der Boxster: Der Absatz legte hier um 73 Prozent zu.

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