Dan Akerson
GM-Chef sorgt sich um US-Haushalt

Das hohe Defizit des US-Haushalts lässt auch Vorstände nervös werden. Dan Akerson, Vorstand bei General Motors, fordert einen Zehn-Jahresplan zum Schuldenabbau.
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Der Vorstandsvorsitzende von General Motors, Dan Akerson, hat sich besorgt über das hohe Defizit im US-Bundeshaushalt geäußert. Die Regierung müsse ein Konzept vorlegen, wie die Schulden von rund 14 Billionen Dollar abgezahlt werden könnten, forderte der Automanager. „Wir müssen das nicht über Nacht erledigen, wir brauchen einen Zehnjahresplan“, sagte Akerson am Rande der GM-Hauptversammlung am Dienstag in Detroit.

Akerson sagte, er sei besorgt darüber, dass in den USA trotz Wirtschaftserholung nicht genug neue Arbeitsplätze entstünden. Wenn es mehr Jobs gäbe, würden mehr Kunden Autos und andere langlebige Konsumgüter kaufen. Akerson vertrat die Ansicht, es werde lange dauern, um die Exzesse zu überwinden, die durch die lockere Kreditpolitik seit Mitte der 90er Jahre ausgelöst worden seien.

Der GM-Chef kündigte an, der Konzern werde die Marken Cadillac und Chevrolet in Zukunft weltweit anbieten.

 

 

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