Dank höherer Preise mehr Umsatz
Dyckerhoff senkt die Verluste

Der Wiesbadener Baustoff-Konzern Dyckerhoff hat seinen Umsatz im ersten Quartal 2006 dank höherer Preise gesteigert und die Verluste im traditionell schwachen Winterquartal reduziert.

HB FRANKFURT. Der Verlust vor Steuern und Zinsen betrug von Januar bis März fünf Mill. Euro, nachdem ein Jahr zuvor noch 19 Mill. Euro erzielt wurden, wie Dyckerhoff am Montag mitteilte. Unter dem Strich stand dank einer geringeren Zinslast ein Fehlbetrag von zehn (Vorjahr: 26) Mill. Euro.

Der Konzernumsatz des zum italienischen Zementherstellers Buzzi Unicem gehörenden Unternehmens kletterte um 13 Prozent auf 229 Mill. Euro. Zum Wachstum trugen nach Angaben des Unternehmens vor allem die Geschäfte in Osteuropa und den USA bei. In Deutschland und Westeuropa verringerten sich die Erlöse in den ersten drei Monaten des Jahres, was Dyckerhoff vor allem auf den Verkauf der Tochter Eurobeton zum Jahresanfang zurückführte. Auf seinem Heimatmarkt Deutschland hat das Wiesbadener Unternehmen zudem seit längerem mit einer rückläufigen Nachfrage zu kämpfen. Diese sei jedoch mit Preiserhöhungen im ersten Quartal ausgeglichen worden, teilte das im SDax gelistete Unternehmen mit.

Für das Gesamtjahr 2006 erwartet Dyckerhoff einen Konzernumsatz auf Vorjahresniveau und einen deutlich höheren Jahresüberschuss. Im vergangenen Jahr bauten die Wiesbadener ihren Nettogewinn wegen des florierenden Auslandsgeschäfts um 43 Prozent auf 58,7 Mill. Euro aus. Der Umsatz kletterte um mehr als zehn Prozent auf 1,33 Mrd. Euro.

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