Industrie

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Dank Spartenverkauf: Pfizer vervierfacht seinen Gewinn

Durch den Verkauf der Babynahrungssparte an Nestle hat Pfizer im letzten Quartal einen kräftigen Gewinnschub mitgenommen. Für das neue Jahr bleiben die Prognosen dennoch eher vorsichtig.

Tabletten von Pfizer im Verpackungsprozess. Quelle: dapd
Tabletten von Pfizer im Verpackungsprozess. Quelle: dapd

New York/FrankfurtMilliardenerträge aus einem Spartenverkauf haben dem US-Pharmariesen Pfizer zu einem Gewinnschub verholfen. Der Branchenprimus aus New York verdiente im Schlussquartal des vergangenen Jahres 6,3 Milliarden Dollar - vier mal so viel wie ein Jahr zuvor. Vor allem der Verkauf der Babynahrungssparte an Nestle für rund zwölf Milliarden Dollar ließ den Gewinn anschwellen.

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Aber auch wieder florierende Geschäfte in den Schwellenländern trugen zu dem kräftigen Zuwachs bei. Für das neue Jahr blieb Konzernchef Ian Read am Dienstag allerdings eher vorsichtig. Weiterhin macht Pfizer zu schaffen, dass der einstige Kassenschlager, der Cholesterinsenker Lipitor, in den USA und Europa inzwischen ohne Patentschutz dasteht.

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Anlegern sahen kurz nach Veröffentlichung vor allem die positiven Seiten des Zahlenwerks. Die Pfizer-Aktie legte im frühen Handel an der Wall Street 2,3 Prozent zu.

Der für seine Potenzpille Viagra bekannte Konzern brachte Ende November den Verkauf seiner Babynahrungssparte unter Dach und Fach. Das allein spülte dem Konzern im Schlussquartal rund 4,8 Milliarden Dollar in die Kasse. Sondereinflüsse herausgerechnet verdiente Pfizer 47 Cent pro Aktie und damit mehr als von Analysten erwartet. Der Umsatz sank binnen Jahresfrist allerdings um sieben Prozent auf 15,1 Milliarden Dollar.

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Allein die Umsätze mit Lipitor brachen um 71 Prozent auf 584 Millionen Dollar ein, im Gesamtjahr schrumpften sie um 59 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar. Zu Spitzenzeiten stand das Medikament noch für 13 Milliarden Dollar Jahresumsatz und war damit das weltweit umsatzstärkste Präparat.

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