
ParisDer Gewinn vor Steuern (Ebitda) sei in den ersten neun Monaten um zehn Prozent auf 12,1 Milliarden Euro gestiegen, teilte GDF Suez am Donnerstag mit. Dazu habe auch der britische Zukauf beigetragen. Der Umsatz stieg um 8,9 Prozent auf 65,4 Milliarden Euro. Der Konzern bekräftigte zudem, im Gesamtjahr einen Gewinn (Ebitda) zwischen 17 und 17,5 Milliarden Euro erwirtschaften zu wollen.
Die Aktien der GDF Suez legten in einem sehr freundlichen Marktumfeld um rund fünf Prozent zu. Zu schaffen macht GDF weiterhin die Entscheidung der französischen Regierung vom September, die Gaspreise einzufrieren. Dadurch soll die Kaufkraft der Verbraucher geschützt werden. Der Schritt habe das Ergebnis bereits um 108 Millionen Euro belastet und werde dies im vierten Quartal mit weiteren 290 Millionen Euro tun, hieß es. GDF hat Beschwerde gegen die Entscheidung des Staates eingelegt.