Das Geschäft in Asien boomt
BMW geht mit Absatzminus ins Jahr

Der BMW-Konzern ist vor allem wegen Produktionsausfällen mit einem deutlichen Absatzminus ins neue Jahr gestartet. In den nächsten Monaten soll der Absatz aber wieder über den Vorjahreswerten liegen. Dafür konnte 2003 der Absatz in China verdreifacht werden.

HB MÜNCHEN. Konzernchef Helmut Panke zeigte sich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters trotz des bescheidenen Starts ins neue Jahr und des Euro-Höhenflugs optimistisch - auch für den US-Markt. „Bereits in den nächsten Monaten erwartet die BMW Group beim Absatz wieder eine Überschreitung der Vorjahreswerte“, teilte der Konzern am Freitag in München mit. „Für das Gesamtjahr geht das Unternehmen ebenfalls von neuen Höchstwerten bei allen Marken aus.“ Die BMW-Aktie gewann bis zum Mittag 1,5 % auf gu 34 € und legte stärker zu als der Deutsche Aktienindex.

Weltweit verkaufte BMW im Januar 74 300 Fahrzeuge - 7,1 % weniger als im Vorjahresmonat. „Dies ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass die Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen im Werk München zu einer Produktionsunterbrechung von Weihnachten 2003 bis Ende Januar 2004 geführt haben.“ Der Konzern produzierte deshalb rund 17 000 Fahrzeuge weniger des absatzstärksten Modells 3er.

Die Kernmarke BMW verzeichnete im Januar einen Rückgang von 8,9 % auf 59 080 Einheiten. „Das ist ein Ausreißer, aus dem man für das Gesamtjahr rein gar nichts ablesen kann“, sagte WestLB-Analyst Henrik Lier. „Wenn man den Effekt des Produktionsausfalls beim 3er herausrechnet, kommt man trotz der schwachen US-Zahlen für Januar auf stabile Absatzzahlen bei der Marke BMW.“ Die Verkaufszahlen würden in den kommenden Monaten alleine schon durch das Anlaufen neuer Modelle wie dem X3 und dem 6er - beispielsweise in den USA - an Dynamik gewinnen.

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