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Staatsprogramme helfen Baubranche noch nicht

Die staatlichen Konjunkturprogramme entfalten ihre Wirkung noch nicht: Im Bauhauptgewerbe hat es einen deutlichen Einbruch gegeben. Das bekommen auch die Beschäftigen zu spüren.

HB WIESBADEN. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, lagen die Auftragseingänge bei den Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten im April im Vergleich zum Vorjahresmonat preisbereinigt um 12,3 Prozent zurück. Im Hochbau nahm die Nachfrage sogar um 25,9 Prozent ab, wie es weiter hieß. Dagegen habe es im Tiefbau mit einer Zunahme um 4,1 Prozent eine positive Entwicklung gegeben.

In den ersten vier Monaten 2009 sanken sind die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes den Angaben zufolge preisbereinigt um 15,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Konjunktureinbruch wirkt sich auch auf die Zahl der Beschäftigten aus: Ende April waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 688 000 Personen tätig. Das waren etwa 18 000 weniger als vor einem Jahr - ein Rückgang von 2,5 Prozent. Der Gesamtumsatz belief sich laut Statistischem Bundesamt im Berichtsmonat auf rund 6,5 Mrd. Euro - minus 6,4 Prozent gegenüber April 2008.

Der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes betrug in den ersten vier Monaten 2009 rund 19,8 Mrd. Euro und lag damit um 10,9 Prozent unter dem Niveau der ersten vier Monate 2008. Die Zahl der Beschäftigten sank in diesem Zeitraum um 2,2 Prozent.

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