Dax-Unternehmen
Düsterer Ausblick auf Quartalssaison

Analysten rechnen mit einem dicken Gewinnplus. Doch immer mehr Unternehmen stimmen ihre Anleger auf schlechtere Zeiten ein. Selbst Gewinnmaschinen wie BASF und Daimler geraten ins Stottern.
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DüsseldorfUm rund 20 Prozent auf 79 Milliarden Euro sollen in diesem Jahr die Nettogewinne bei den 30 Dax-Konzernen steigen. Das zumindest prognostizieren die Analysten der internationalen Finanzhäuser. Dabei fällt der Berufsstand sonst eigentlich eher durch Schwarzmalerei auf, hatte sich die Zunft doch während des Technologiebooms vor zwölf Jahren mit euphorischen Prognosen fast um Kopf und Kragen geschrieben. In sieben der vergangenen zehn Jahre wurden die Anleger daher anschließend durch bessere Ergebnisse als prognostiziert überrascht. Dieses Mal aber vermittelt der 20-Prozent-Gewinnzuwachs ein schiefes Bild - und außerdem dürften die Analysten viel zu hoch stapeln.

Das schiefe Bild entsteht durch die Gewinne einiger Banken und Versicherer. Allein die niedrige Ausgangslage sorgt für rasante Steigerungen. So dürften die Allianz und Münchener Rück zusammen knapp acht Milliarden Euro verdienen, mehr als doppelt so viel wie 2011. Der Grund: Abschreibungen auf Staatsanleihen in großem Stil sind nicht in Sicht. Doch abgesehen von solchen Verzerrungen alarmierten zuletzt die klassischen Industrieunternehmen, eigentlich die größten Gewinntreiber, mit skeptischen Ausblicken.

Der Chiphersteller Infineon schockierte binnen weniger Monate mit zwei Gewinnwarnungen. Daimler setzte seine Prognose für die Pkw-Sparte herunter, und auch Siemens kassierte unlängst seine Prognose ein. Zudem nähren enttäuschende Ergebnisse exportstarker Weltkonzerne wie Danone, Intel, Microsoft und General Electric die Skepsis - ehe SAP und VW am Mittwoch die deutsche Bilanzsaison eröffnen. „Diese Gewinnsaison wird zum großen Belastungsfaktor für die Märkte, denn die plötzliche Nachfrageschwäche spiegelt sich in den Schätzungen noch nicht ausreichend wider“, mutmaßt Andreas Hürkamp von der Commerzbank.

Er analysiert seit Jahren die deutschen Konzerne und die Gewinnschätzungen seiner Zunft. Seine Argumentation: „Europa und die eingetrübten Exportaussichten belasten ab dem dritten Quartal die exportstarken deutschen Firmen.“ Deutschlands Exportstärke wird zum Bumerang, wenn sich die Weltwirtschaft flächendeckend abschwächt. In China beurteilten zuletzt die Einkaufsmanager von Industrieunternehmen ihre Situation so schlecht wie in der Krise des Jahres 2009. Den elften Monat hintereinander hat sich die Stimmung getrübt. Angesichts rasanter Umsatzzuwächse deutscher Firmen in Asien - mehr als 150 Prozent in den vergangenen fünf Jahren - sind das keine guten Voraussetzungen.

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„Der Abschwung hat sich nochmals beschleunigt“

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  • Alles nicht wahr, noch vor wenigen tagen hat dieses Blatt noch was ganz anderes berichtet!
    Die Wirtschaft brummt und ist nicht zu stoppen und das ueberall in Europa!
    Das Volk braucht immer mehr von diesen voellig unsinnigen Produkten ist doch klar!
    Oder hat man vielleicht zwischenzeitlich gemerkt, dass die Kosten zur Erzeugung des Bedarfs, den damit produzierten Profit bei weitem uebersteigt?
    Waere dumm gelaufen, ist aber die Realitaet! mal sehen, wann diese Tatsache sich mal im Volk durchsetzt.
    Ich proklamiere immer noch "Geiz ist geil" und das sollten viele so sehen, dann waere der Spuk bald vorbei, alle kaemen in der Rezlitaet an und man koennte die Sache solide und NACHHALTIG wieder in Gang setzen!
    So weiter gelogen bringt Armut und Volksaufstaende, aber vielleicht will man das ja gerade um es Niederzuschiessen, die Gesetze dazu sind ja zwischenzeitlich vom BGH durchgewunken!
    Militaer gegen das eigene Volk, mal sehen, wie lange das gut gehen wird, wenn Soldaten ihre Verwandschaft eliminieren sollen. Ach habe ich doch vergessen, dass man dazu die Multikulti Kultur geschaffen hat und Glauben gegen Glauben aufhetzt, um die Hemmungsschwelle abzubauen zur Ermordung der Bevoelkerung, zumindest der unbequemen Clientel!

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