Der Einbruch im Februar sei aber auch hausgemacht:
Deutsche Auto-Neuzulassungen weiterhin rückläufig

Der deutsche Automarkt ist schwach in das Jahr 2005 gestartet. Auch im Februar werden die Neuzulassungen mit 220 000 Einheiten um 2 Prozent unter denen des Vorjahresmonats liegen.

DÜSSELDORF. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf vorläufige Schätzungen des Verbandes der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK) berichtet, werden die Neuzulassungen im Februar mit 220 000 Einheiten um 2 Prozent unter denen des Vorjahresmonats liegen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) wollte noch keine Zahlen für den Februar nennen.

Bereits im Januar gingen die Neuzulassungen hier zu Lande um 3,7 Prozent zurück. Dennoch bleibt VDIK-Präsident Volker Lange bei seiner Prognose von 3,27 Millionen Neuzulassungen für 2005. Vor allem im zweiten Quartal erwarte er wieder anziehende Verkäufe, sagte Lange dem Handelsblatt. Neben dem schwachen Konsumklima seien die Autokäufer immer noch durch die Diskussion über die steuerliche Förderung von Rußpartikelfilter verunsichert, klagte Lange und forderte eine rasche politische Klärung.

Der Einbruch im Februar ist aber auch hausgemacht: Die Autobranche muss sich von der Jahresendrallye 2004 erholen. Handel und Hersteller haben die Kundschaft in der Weihnachtszeit mit üppigen Sonderangeboten gelockt, um ihre Verkaufsziele für 2004 zu erreichen. So stiegen die Neuzulassungen im Dezember vergangenen Jahres um 22 Prozent.

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