Der Getränkeabfüll-Spezialist hat Umsatz und Gewinn gesteigert
Krones will trotz voller Auftragsbücher weiter sparen

Der weltgrößte Hersteller von Getränkeabfüll- und Verpackungsanlagen Krones hat im ersten Quartal 2005 Umsatz und Gewinn gesteigert.

HB MÜNCHEN. Das Ergebnis nach Steuern sei in den ersten drei Monaten um 6,7 Prozent auf 17,6 Millionen Euro gestiegen, teilte der im Nebenwerteindex MDax notierte Traditionskonzern am Donnerstag in Neutraubling bei Regensburg mit. Der Umsatz wuchs um 5,5 Prozent auf 404,5 Millionen Euro.

Den Auftragseingang legte um fast neun Prozent auf 441,5 Millionen Euro zu. Der Auftragsbestand zum 31. März lag mit 686 Millionen Euro 7,7 Prozent über dem Vorjahr. Damit lasse sich die Produktion etwa fünfeinhalb Monate lang auslasten, hieß es.

Für das Gesamtjahr rechnet Krones nach wie vor mit einem Umsatzwachstum aus eigener Kraft von fünf bis zehn Prozent. Das Ergebnis werde überproportional zum Umsatzwachstum steigen.

Positive Auswirkungen verspricht sich das Unternehmen auch von dem im Herbst 2004 mit den Arbeitnehmern ausgehandelten so genannten „Zukunftspakt“. Die Mitarbeiter hatten flexibleren Arbeitszeiten zugestimmt, im Gegenzug will das Unternehmen die Ausbildungszahlen erhöhen und in den Ausbau der deutschen Standorte investieren.

Durch die geplante Verschmelzung der beiden Tochterfirmen Anton Steinecker GmbH und Syskron GmbH auf die Krones AG sollen Produktionsprozesse und Kapazitätsauslastung verbessert werden. Damit könnten weitere Kosten eingespart werden, hieß es.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%