Im Dax legte die BMW
-Aktie
nach Bekanntgabe der Nachricht als Tagesgewinner um über vier Prozent zu. Allerdings war der Autobauer an der Börse in den vergangenen Monaten wiederholt Druck geraten: Der Zuwachs beim Gewinn hinkt seit langem deutlich hinter dem kräftigen Umsatzwachstum her, weshalb sich die Rendite immer weiter verschlechterte.
Im dritten Quartal stieg der Umsatz nach Rekordverkaufszahlen um über 19 Prozent auf 13,8 Mrd. Euro, der Vorsteuergewinn kletterte aber "nur" um 6,3 Prozent auf 765 Mill. Euro. Zu leiden hat der stark vom Export abhängige Hersteller vor allem unter dem schwachen Dollar und hohen Rohstoffpreisen.
BMW
Den Münchnern macht vor allem der schwache US-Dollar zu schaffen. Die Vereinigten Staaten sind der wichtigste Absatzmarkt von BMW.
Etwa jedes fünfte Fahrzeug des Konzerns rollt auf den US-Markt. Durch den Höhenflug des Euro wird das Geschäft zunehmend unrentabler. Da der Großteil der Produktion in Deutschland erfolgt, bekommt BMW
die Folgen des schwachen Dollar besonders stark zu spüren.
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