Deutliches Gewinnplus im zweiten Quartal
BASF überrascht Analysten

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat im zweiten Quartal operativ deutlich mehr verdient als noch vor Jahresfrist und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Für das Gesamtjahr hob BASF die Prognosen an.

HB LUDWIGSHAFEN. Der Betriebsgewinn auf Ebit-Basis vor Sondereinflüssen - wie etwa Restrukturierungskosten - habe sich um 44 % auf 1,2 Mrd. € erhöht, teilte BASF am Mittwoch in Ludwigshafen mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 1,049 Mrd. € gerechnet.

Der Konzernumsatz nahm aufgrund gestiegener Absatzmengen um 13 % auf 9,3 Mrd. € zu. Unter dem Strich verdiente BASF im Zeitraum April bis Juni 634 Mill. €. Ein Jahr zuvor waren es 195 Mill. €. „Insgesamt sind wir zuversichtlich, unsere anspruchsvolle neue Prognose für das Gesamtjahr 2004 zu erfüllen, nämlich Umsatz und Ebit vor Sondereinflüssen deutlich zu steigern“, erklärte Konzernchef Jürgen Hambrecht.

Zuvor hatte der Konzern lediglich einen Zuwachs beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern und ein leichtes Umsatzplus angekündigt. Die laufenden Restrukturierungsbemühungen seien erfolgreich, teilte BASF mit. „Unterstützt wurden wir dabei durch ein sich aufhellendes Konjunkturumfeld in fast allen Regionen und eine spürbare wirtschaftliche Belebung“, erklärte Hambrecht.

Für das zweite Halbjahr gehen die Ludwigshafener von einer anhaltend hohen Nachfrage aus, die aber gegenüber der ersten Hälfte 2004 etwas moderater ausfallen werde. Unsicherheitsfaktoren seien vor allem die weiterhin hohen Energie- und Rohstoffkosten.

Im zweiten Quartal habe der Konzern seinen Umsatz und sein Ergebnis in allen Regionen erhöhen können, gab BASF bekannt. Das Unternehmen habe zudem in vielen Bereichen die Preise erhöht um den hohen und teilweise weiterhin steigenden Rohstoffkosten Rechnung zu tragen. Daher sei die Entwicklung der Gewinnmargen oft noch nicht befriedigend.

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