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13.01.2008 

Die Motorshow in Detroit eröffnet traditionell das neue internationale Autojahr. Mehr als 50 neue Modelle zeigen die Hersteller aus aller Welt in diesem Jahr. Insgesamt werden rund 700 Modelle auf der Autoshow präsentiert, die am Sonntag mit den Pressetagen ihren Auftakt hat. Allerdings wirft die drohende Rezession in den USA ihre Schatten auf die Messe in der amerikanischen Autometropole.

Porsche ist in diesem Jahr nicht auf der Messe vertreten. Der Zuffenhausener Sportwagenhersteller hatte den Rückzug bereits im Juni angekündigt. Porsche will generell sein Engagement bei den Automessen zurückfahren, da die Möglichkeiten, sich damit einen Kundenstamm aufzubauen, als nicht mehr so günstig eingeschätzt werden. Dafür kehrt der japanische Autobauer Mitsubishi wieder nach Detroit zurück, und Neulinge wie die Luxusautoschmiede Fisker Automotive aus Kalifornien geben ihr Debüt.

Angesichts der ständig steigenden Spritpreise dürften Weiterentwicklungen sparsamer Modelle eine wichtige Rolle auf der Messe spielen. Doch ein wichtiges Thema bleiben - allen Klimadebatten und Sparappellen zum Trotz - die in den USA weiterhin beliebten Pick-up-Trucks, die freilich auch den Ruf haben, Spritfresser zu sein.

Ford stellt den mit Spannung erwarteten F-150 vor und Chrysler präsentiert den neuen Dodge Ram. Dieses scharf umkämpfte Marktsegment brach im vergangenen Jahr regelrecht ein. Während der Pkw-Markt in den USA um 3 Prozent nachgab, war der Rückgang bei den Pick-ups doppelt so groß.

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Die konjunkturellen Vorzeichen sind ungünstig

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