Deutsche Industrie
BDI-Chef hält Russland-Sanktionen für sinnvoll

Kein Waffenstillstand, kein Ende der Sanktionen: Nach Ansicht von BDI-Chef Ulrich Grillo soll die Bundesregierung Wirtschaftssanktionen gegen Russland beibehalten. Rechtssicherheit sei wichtiger als Gewinne, so Grillo.
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BerlinDie deutsche Industrie sieht ihrem Verband zufolge noch keinen Anlass für eine Rücknahme der wirtschaftlichen Strafmaßnahmen des Westens gegen Russland. „Natürlich wäre es der Wunsch der deutschen Wirtschaft, (...) die Sanktionen wieder runterzufahren“, sagte der Präsident des Industrieverbandes BDI, Ulrich Grillo, am Mittwoch in Berlin.

Dazu müssten aber grundlegende Bedingungen erfüllt sein, wie etwa die Umsetzung des Abkommens von Minsk über eine Waffenruhe in der Ostukraine. „Einseitig diese Sanktionen zurückzunehmen, wäre der falsche Weg“, sagte Grillo am Rande eines Treffens mit Kollegen der Partnerorganisationen seines Verbandes in den anderen Ländern der Gruppe der sieben führenden Industrieländer (G7).

Die Sanktionen gegen Russland gebe es wegen russischer Verstöße gegen das Völkerrecht, erläuterte Grillo. Er habe immer die Position vertreten, dass langfristige Rechtssicherheit wichtiger sei als kurzfristige Gewinne. Daher habe sein Verband auch die Politik der deutschen Regierung von Anfang an unterstützt. Der deutsche Außenhandel mit Russland ist wegen der Wirtschaftsprobleme in Russland, die auch eine Folge der Sanktionen sind, in den vergangenen Monaten stark eingebrochen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Deutsche Industrie: BDI-Chef hält Russland-Sanktionen für sinnvoll"

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  • Rechtssicherheit? Was ist mit unserer Justiz? Lebenslange haft? Nach ein paar Jahren frei, ist man Ausländerr, Islamist dann nach Wochen. Wo ist das Menschenrecht für die Opfer? Das Embargo gegen Russland muss sofort weg! Es ist nur gegen Deutschland gerichtet und schadet uns vorsätzlich, nur weil Frau Merkel so Ihren persönlichen Hass auslebt!

  • Die bisherigen Beiträge von Grillo waren "wenig hilfreich", um ausnahmsweise im Kanzlerinnen-Jargon zu reden. Er sollte sich mal mit Herrn Weiss von SMS, Herrn Claas aus Harsewinkel oder auch anderen Unternehmesführern unterhalten, was die von seinen Bemerkungen halten. Er ist und bleibt ein "Jubelperser" unserer sonderbaren Ausspähung durch die USA tolerierenden Regierung.

  • >> Nach Ansicht von BDI-Chef Ulrich Grillo soll die Bundesregierung Wirtschaftssanktionen gegen Russland beibehalten. Rechtssicherheit sei wichtiger als Gewinne, so Grillo. >>

    Wenn ein Völkermord in der Ostukrainer für diesen "GEGRILLTEN" ( wohl von der Murksel ) Rechtssicherheit bedeutet, so ist es nicht weit her mit der Deutschen Industrie.

    Ein Dampfplauderer, der die Interessen der Deutschen Industrie mit Füssen tritt, Hunderttausende Arbeitslose wegen der sinnlosen Sanktionen in Kauf nimmt, Umsatzverluste Deutscher Firmen ignoriert, har als BDI-Vorsitzender ausgedient.

    Die Deutsche Industrie sollte den Dilettanten so schnell wie möglich in die Wüste schicken, um weitere Schäden der Deutschen Wirtschaft zu minimieren.

    Die Umsätze der Deutschen Wirtschaft haben sich mit Russland nach Verhängung der Sanktionen, die die Amis den bescheuerten EUtopisten aufgedrückt haben, mehr als halbiert.

    Was hat es gebracht....?

    NICHTS !

    Profitiert aber haben wieder mal die Amis, die den Keil zwischen D und RU so richtig tief reingeschlagen haben. Um die Kriegsfalken und Schurken der Amis, a la Mc' Cain, Nuland, Clinton, Biden, Obama , etc. bei Laune zu halten.

    Armselige Vorstellung der Europäer. Und der Deutschen Industrie, die den verkommenen, Ami-gehörigen Politkaste Folge leistete.


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