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16.01.2007 

Nach BWI-Angaben ist der weltweite Markt für Windkraftanlagen 2006 jedoch noch stärker gewachsen als der deutsche: Die Windindustrie habe insgesamt um 30 Prozent zugelegt, von 10,6 Mrd. Euro im Jahr 2005 auf etwa 15 Mrd. Euro. Spitzenreiter seien 2006 die USA mit rund 2 800 Megawatt neu installierter Leistung gewesen.

15 Prozent der weltweit installierten Anlagen würden in Deutschland entwickelt und hergestellt, erklärte der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA), Thorsten Herdan. Auf Grund der großen Nachfrage und verzögerter Baugenehmigungen 2005 hätten im vergangenen Jahr viele Firmen Lieferengpässe gehabt. „Wir hätten mehr produzieren können, als die Kapazität erlaubt“, berichtete Herdan.

Damit Deutschland seine führende Stellung als Entwicklungs- und Produktionsstandort behaupten könne, müssten die Rahmenbedingungen für die Windindustrie weiterentwickelt werden, forderte Herdan. „Wir brauchen weiterhin einen hinreichend stabilen Markt in Deutschland, sonst wandern die Unternehmen ab.“ Der Beschluss zum Bau eines Offshore-Testfelds sei ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. Als nächstes müssten nun die Rahmenbedingungen für das so genannte Repowering, den Einbau von neuen Turbinen in alte Anlagen, verbessert werden. „Moderne Anlagen können aus der gleichen Fläche die dreifache Energie rausholen“, erklärte Ahmels. Dazu müssten aber beispielsweise Höhenbegrenzungen abgeschafft werden.

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