Deutscher Tabak-Markt geschrumpft
Deutschlandgeschäft für Imperial Tobacco weiter eine Herausforderung

Die Erwartungen des Managements für das Finanzjahr wurden bestätigt, sagte der Konzernchef des britischen Tabakkonzern Imperial Tobacco, Gareth Davies, am Montag. Dagegen wurde in Deutschland ein Minus beim Zigaretten-Verkauf erzielt.

HB LONDON. Die Währungseffekte würden den Konzern mit 15 Mill. britischen Pfund (22 Mio Euro) belasten. Davies kündigte zudem den Rückkauf eigener Aktien an, wenn sich keine großen Zukäufe realisieren ließen.

Imperial hatte vor zwei Jahren den deutschen Zigarettenhersteller Reemtsma übernommen. Im ersten Halbjahr 2003/2004 (31. März) war der bereinigte Vorsteuergewinn von Imperial um 20 % auf 454 Mill. britische Pfund gestiegen.

Das Deutschland-Geschäft bleibe nach der Steuererhöhung im März eine Herausforderung, hieß es weiter. Der deutsche Tabak-Markt sei bis Ende August um zwölf Prozent geschrumpft, allerdings sei das Minus bei Zigaretten von anderen Tabak-Produkten teilweise ausgeglichen worden. Bei Zigaretten hat Imperial nach eigenen Angaben einen deutschen Marktanteil von 19 % (August).

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