Dialysegeschäft wird ausgebaut
FMC macht sich in China stark

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) will sein Dialysegeschäft in China ausbauen. Dazu wird ein zweites Zentrum zur Behandlung chronisch nierenkranker Menschen eingerichtet.

HB BAD HOMBURG. Dafür werde zunächst rund eine Million Dollar investiert, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. Geplant seien im Krankenhaus von Chengdu in der Provinz Sichuan zunächst 25 Maschinen und 50 Betten. Sollte die Kapazität später verdoppelt werden, würde die gesamte Investitionssumme zwischen 2,2 und 2,4 Mill. Dollar liegen.

FMC habe 2002 ein erstes Dialysezentrum in Schanghai errichtet, sagte der Sprecher. Dort würden etwa 120 Patienten behandelt. Statistiken zufolge belaufe sich das Potenzial für unbehandelte Dialyse-Patienten auf rund eine Million, ergänzte der Sprecher. Gegenwärtig würden 35 000 Patienten in China in stattlichen Krankenhäusern behandelt.

FMC ist nach eigenen Angaben weltweit Marktführer für Produkte und Dienstleistungen für Dialysepatienten. Zum Ende des dritten Quartals betrieb FMC weltweit etwa 1540 Dialyse-Kliniken. Die im Deutschen Aktienindex Dax notierte FMC-Aktie legte am Mittag rund ein Prozent auf 55,52 € zu.

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