Dialysekonzern
Kürzungen im US-Gesundheitssystem drücken FMC-Gewinn

Deutliche Verluste hat der weltgrößte Dialysekonzern Fresenius Medical Care zu verzeichnen. Kürzungen im US-Gesundheitssystem lässt den Gewinn stärker fallen als erwartet. Trotzdem zeigt sich der FMC zuversichtlich.
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FrankfurtKürzungen im US-Gesundheitssystem machen dem weltgrößten Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) zu schaffen. Der Gewinn fiel im ersten Quartal um neun Prozent auf 205 Millionen Dollar und damit stärker als von Analysten erwartet. Der Umsatz kletterte dagegen um drei Prozent auf 3,56 Milliarden Dollar, wie die Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius am Dienstag mitteilte. Amerika bezahlt seit April 2013 weniger für die Behandlung von staatlich krankenversicherten Dialysepatienten und will die Erstattung in den kommenden Jahren weiter drücken. FMC hat deshalb ein Sparprogramm eingeleitet, mit dem das Unternehmen die Kosten im laufenden Jahr um bis zu 60 Millionen Dollar drücken will.

„Unsere Geschäfte haben sich im ersten Quartal wie erwartet entwickelt“, sagte FMC-Chef Rice Powell. Der Konzern werde weitere daran arbeiten, die Profitabilität deutlich zu steigern und sei zuversichtlich, die für das laufende Jahr ausgegebenen Ziele zu erreichen. Der Umsatz soll demnach um rund vier Prozent auf 15,2 Milliarden Dollar steigen, das Konzernergebnis leicht zurückgehen auf 1 bis 1,05 Milliarden Dollar. Mögliche Kosteneinsparungen durch das Sparprogramm sind bei dieser Prognose allerdings noch nicht berücksichtigt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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