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12.11.2007 

Der mögliche finanzielle Schaden – Bayer kalkuliert mit Kosten von rund 50 Millionen Euro – ist jedoch nur ein Aspekt. Es geht auch um das Image des Konzerns. Denn die Pipeline verläuft durch zahlreiche Gemeinden, in denen nicht nur Mitarbeiter, sondern auch etliche potenzielle Kunden wohnen.

Bayer geht daher weiter in die Offensive. Projektleiter Werner Breuer zeigt Verständnis. "Wir versuchen, möglichst viele Menschen zu erreichen und ihre Sorgen und Ängste durch Aufklärung zu mildern“, sagt er. Dass das Unternehmen anfangs zu wenig über seine Pläne informiert hat, will er so nicht stehenlassen. Allerdings räumt er ein, er habe nicht mit einer derart ausufernden Diskussion gerechnet. Am Anfang hätten die Informationen des Konzerns sogar fast niemanden wirklich interessiert, sagt er. Zu einer der ersten Informationsveranstaltungen für die betroffenen Kommunen seien nur drei Vertreter der jeweiligen Städte erschienen.

Ob die PR-Offensive aber noch greift und das Bayer-Image in der Region wieder aufpolieren kann, muss sich noch zeigen. "Einige Bedenken konnte er schon lindern“, sagt zwar eine Bürgerin, nachdem sie mit Projektleiter Werner Breuer diskutiert hat. Aber die Pipeline hinter ihrem Garten, die will sie dennoch nicht.

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