Dieselmotorenhersteller
Tognum profitiert von hoher Nachfrage

Der Dieselmotorenhersteller Tognum mit der Hauptmarke MTU Friedrichshafen will den Betriebsgewinn 2007 um 25 Prozent steigern.

HB FRIEDRICHSHAFEN. Diese Prognose bestätigte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Friedrichshafen am Bodensee bei der Bekanntgabe der endgültigen Zahlen für das dritte Quartal. 2006 hatte Tognum ein Betriebsergebnis (bereinigtes Ebit) von 309 Mill. Euro erzielt. Seine Zuversicht begründete Vorstandschef Volker Heuer mit der anhaltend hohen Nachfrage nach Dieselmotoren. Auch der schwache Dollarkurs könne die guten Aussichten nicht trüben.

Der Umsatz der Gruppe stieg in den ersten neun Monaten um 12,3 Prozent auf 2,0 Mrd. Euro. Hauptumsatzträger seien weiterhin die schnelllaufenden Dieselmotoren der Kernmarke MTU. Die Auftragseingänge wuchsen um 13 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro. Das bereinigte EBIT für die ersten drei Quartale wurde mit 302 Mill. Euro, das Konzernergebnis mit 156 Mill. Euro angegeben.

"Das sind insgesamt hervorragende Werte, die sich im Jahresergebnis und auf die Dividende sehr positiv auswirken werden“, sagte Tognum -Chef Volker Heuer.

MTU Friedrichshafen war Anfang 2006 von Daimler -Chrysler an den schwedischen Finanzinvestor EQT verkauft worden. Dieser brachte das Unternehmen am 2. Juli 2007 an die Börse. Die Belegschaft wurde ausgebaut. Ende September 2007 hatte Tognum weltweit knapp 8100 Mitarbeiter. Das waren rund 1000 mehr als zum entsprechenden Vorjahreszeitpunkt.

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