
DÜSSELDORF. „Ich glaube nicht, dass es den einen Königsweg gibt“, sagte Zetsche dem Handelsblatt (Freitagausgabe). Rein batteriebetriebene Fahrzeuge, Elektroautos mit kleinen Verbrennungsmotoren sowie Brennstoffzellen-Modelle würden sich ergänzen und miteinander konkurrieren. „Ein Hersteller, der dabei nur auf einen Weg setzt, riskiert die Zukunft seines Unternehmens“, warnte der Daimler-Vorstandschef. „Vielleicht nicht schon in fünf, aber spätestens in 25 Jahren wird er dafür bestraft werden.“
Der Stuttgarter Autokonzern will selbst bereits in den kommenden Wochen über einen Partner beim Bau von Elektromotoren entscheiden. „Wir sprechen mit drei bis vier Kandidaten aus dem In- und dem Ausland. Eine Entscheidung wird voraussichtlich noch im ersten Quartal fallen“, sagte Zetsche. Der Topmanager sieht die Branche vor einer „zweiten Erfindung des Automobils“.
Zetsche wird zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag das 125jährige Jubliäum des Autos in Stuttgart feiern. Zu der Veranstaltung im Mercedes-Museum werden mehr als 1 000 Gäste erwartet. Carl Benz hatte am 29. Januar 1886 sein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ unter der Patentnummer 37435 beim damaligen Berliner Patentamt eingereicht. Dieses Datum gilt als Geburtsstunde des modernen Automobils. Im gleichen Jahr stellte der schwäbische Erfinder und Unternehmer Gottlieb Daimler seine Motorkutsche fertig.
Zetsche sprach sich zugleich erneut für Kaufanreize vom Staat für Elektroautos aus. „Ich glaube nicht, dass wir uns beim Elektroauto eine Zeitschiene wie zu Zeiten von Carl Benz leisten können“, sagte er dem Handelsblatt. „Wir müssen schneller vorankommen, schneller entscheiden und die richtigen Signale setzen.“ Als Benz 1886 sein Patent für das erste benzingetriebene Auto einreichte, hatte er zunächst zwei Jahre lang überhaupt kein Fahrzeug verkauft. „Wenn die Bundesregierung wirklich eine Leitfunktion für Deutschland anstrebt, wird sie um direkte Kaufprämien nicht herum kommen“, betonte der Daimler-Boss. „Falls sie sich gegen Kaufanreize entscheidet, sollten wir den Anspruch Leitmarkt für Deutschland nicht weiterverfolgen.“
Wieder auf Kosten der Steuerzahler. Die Abzocke eines unfähigen Manager(Chrysler-Retter), die Regierung unter Druck setzen und Riesengewinne einfahren, die Leute ausbeuten u. mit Verlagerung ins Ausland drohen, wenn die blöden Deutschen dann zu überteuerten Preisen die Produkte kaufen. Soll er seinen Müll doch nach USA u. China verkaufen
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