Diskussionen bei Daimler
A-Klasse-Produktion künftig eventuell in Osteuropa

Medienberichten zufolge könnte der Vorstand des Autokonzerns Daimler kommende Woche entscheiden, wo ab 2011 die neue Generation der Modelle A- und B-Klasse produziert werden. Neben dem Stammwerk für diese Modellreihe in Deutschland stehen demnach auch mehrere Produktionsstätten in Osteuropa zur Debatte.

HB STUTTGART. Grund für die eventuelle Verlagerung der Produktion ist nach Informationen der Fachzeitschrift "auto motor und sport" die geplante Erweiterung der Modellfamilie. Nach Informationen aus Mercedes-Führungskreisen hätten sich jetzt neben Polen und Rumänien auch Ungarn und Serbien ins Gespräch gebracht, heißt es in dem Bericht. Die neue Generation der kleinsten Mercedes-Benz-Baureihe soll ab 2011 deutlich kostengünstiger produziert werden. Konzernchef Dieter Zetsche hatte am Freitag in Bremen erklärt, die Standortfrage sei noch nicht geklärt.

Laut der Zeitschrift hat Zetsche zudem entschieden, dass die Zusammenarbeit mit der britischen Formel-1-Schmiede McLaren zum Bau des Supersportwagens SLR im nächsten Jahr beendet wird. Der Vertrag mit McLaren laufe lebenszyklusbedingt aus. Eine Verlängerung war nicht geplant, sagte ein Mercedes-Sprecher dem Magazin. Stattdessen will Mercedes einen Flügeltürer im Stil des legendären 300 SL aus den 50er Jahren bauen, wie dpa aus Konzernkreisen erfuhr. Laut "auto motor und sport" soll das Auto ab 2010 zum Einstiegspreis von 150 000 Euro angeboten und in Sindelfingen gebaut werden. Die Entwicklung übernehme die hauseigene Veredelungstochter AMG.

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