Dividende bleibt stabil
Rheinmetall verbessert mit Konzernumbau seine Ertragskraft

Die Rüstungsfirma Rheinmetall hat nach dem 2003 abgeschlossenen Konzernumbau an Ertragskraft zugelegt. Das um Sondereinflüsse bereinigte operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen liege mit 223 Mill. € um etwa 5 % über dem Vorjahreswert, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

HB DÜSSELDORF. Der Umsatz sei - bereinigt um Änderungen im Konsolidierungskreis sowie um Wechselkurseffekte - um 4 % auf 4,57 Mrd. € gestiegen. Der Hauptversammlung am 11. Mai werde eine stabile Dividende von 0,64 Cent je Vorzugsaktie und 0,70 Cent je Stammaktie vorgeschlagen.

Die Aktionäre sollten an der im bereinigten Ergebnis sichtbaren operativen Gewinnverbesserung um 10 Mill. auf 223 Mill. € teilhaben, begründete Rheinmetall am Mittwoch in Düsseldorf im Anschluss an eine Aufsichtsratssitzung seine Dividendenentscheidung. 2002 war die Ausschüttung ebenso hoch gewesen, damals war jedoch eine Bonuszahlung zur regulären Dividende hinzugekommen.

Rheinmetall wies für 2003 einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von nur noch 204 Mill. € aus nach 392 Mill. € im Jahr davor, die Düsseldorfer lagen damit aber im Rahmen der Analystenschätzungen. 2002 hatte Rheinmetall vor allem durch einen hohen Ertrag aus dem Verkauf der ertragstarken Tochter Heimann Systems den Betriebsgewinn stark in die Höhe getrieben. Einen Geschäftsausblick für 2004 gab das Unternehmen noch nicht, das erwarten Branchenexperten nun auf der Bilanzpressekonferenz an diesem Montag in Düsseldorf.

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