Dividenden- und Gehälterkürzung: General Motors beugt sich Kerkorian

Dividenden- und Gehälterkürzung
General Motors beugt sich Kerkorian

Obgleich es General Motors schlecht geht und an allen Ecken und Enden gespart wird, hatte das Unternehmen bislang die Dividende unangetastet gelassen. Das ändert sich nun auf Druck von Milliardär und Großaktionär Kirk Kerkorian. Seine Forderungen gehen noch deutlich weiter.

HB DETROIT. Erstmals seit 13 Jahren bekommen die ohnehin schon durch den schlechten Aktienkurs gebeutelten Aktionäre weniger ausgezahlt. Die jährliche Ausschüttung an die Aktionäre werde auf einen Dollar je Aktie halbiert, teilte der weltgrößte Autokonzern am Dienstag in Detroit mit. Dadurch spart das Unternehmen 565 Mill. Dollar im Jahr. Zudem kürzt das Unternehmen seine Gesundheitsausgaben und kappt die Bezüge der Konzernführung.

Konzernchef Rick Wagoner erhalte 50 Prozent weniger Geld, teilte GM mit. Die in der Hierarchie unter ihm stehenden Führungskräfte John Devine, Robert Lutz und Fritz Henderson müssten mit 30 Prozent weniger Gehalt auskommen. Für die Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter will GM fast 900 Mill. Dollar vor Steuern weniger aufwenden.

Damit ist bestätigt, was der US-Autobauer noch Stunden zuvor als Spekulation abgetan hatte. Das US-Magazin „Automotive News“ hatte am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise über die bevorstehende Dividendenhalbierung berichtet.

Mit den Einsparungen kommt GM einer zentralen Forderung des Großinvestors Kirk Kerkorian nach, der mit knapp 10 Prozent an dem Konzern beteiligt ist. Kerkorians Berater Jerome York war unlängst in das Kontrollgremium von GM gewählt worden. York hatte Anfang Januar öffentlich gefordert, GM solle Managementgehälter und die Dividende drastisch kürzen.Darüber hinaus hatte York verlangt, dass sich GM von unprofitablen Marken wie Hummer und Saab trennt.

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