DMG Mori
Werkzeugmaschinenbauer bekommt Mehrheit an Ex-Gildemeister-Konzern

Der japanische Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori Seiki hat sich bei der Übernahme des früheren Gildemeister-Konzerns durchgesetzt. Die Japaner halten nun einen Anteil von 52,54 Prozent an der Bielefelder Firma.
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Tokio/Bielefeld Der japanische Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori Seiki ist bei der geplanten Übernahme des früheren Gildemeister-Konzerns aus Bielefeld am Ziel. Nach der Erhöhung ihres Angebots im März kommen die Japaner nun auf einen Anteil von 52,54 Prozent an dem deutschen Unternehmen, das inzwischen unter dem Namen DMG Mori Seiki AG firmiert. Damit würden die Ergebnisse der Aktiengesellschaft künftig als Teil des japanischen Konzerns ausgewiesen, teilte Mori Seiki am Freitag in Tokio mit.

Im Januar hatten die Japaner nur gut 24 Prozent der Anteile an der deutschen DMG Mori Seiki gehalten. Sie stockten ihre zum Jahresbeginn angekündigte Übernahmeofferte im März von 30 auf 30,55 Euro je Aktie auf. Dabei entschieden sie auch, dass sie sich statt mit gut 50 Prozent auch mit 40 Prozent der Anteile zufriedengeben würden. Die 50-Prozent-Schwelle wurde jetzt aber doch überschritten.

Der ehemalige Gildemeister-Konzern arbeitet mit DMG Mori Seiki seit 2009 zunehmend enger zusammen. Zudem hielten die Deutschen zuletzt einen Anteil von knapp 10 Prozent an DMG Mori Seiki. Die Umbenennung des Bielefelder Unternehmens war ein weiteres Symbol für die enge Verflechtung mit dem japanischen Konzern gleichen Namens.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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