Dofasco-Kauf
Thyssen-Krupp beharrt auf Vertrag mit Mittal

Thyssen-Krupp besteht bei der angestrebten Übernahme des kanadischen Stahlunternehmens Dofasco auf die Einhaltung des Vertrages mit dem weltgrößten Stahlkonzern Mittal Steel.

HB HANNOVER. „Wenn Mittal Dofasco uns nicht bieten kann, muss er eine Alternative bieten“, sagte ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz am Samstag in Hannover am Rande der Eröffnung der Technologieschau „IdeenPark“ des Konzerns.

„Wir haben einen Vertrag mit Mittal“, betonte Schulz. Thyssen-Krupp und Mittal haben vereinbart, dass der größte deutsche Stahlkonzern die zu Arcelor gehörende Dofasco bekommt, falls Mittal die Übernahme der Luxemburger Arcelor gelingt.

Welche Alternative für Thyssen-Krupp interessant sein könnte, sagte Schulz nicht. Der Finanzvorstand von Mittal Steel, Aditya Mittal, hatte am Freitag gesagt, der weltgrößte Stahlkonzern könnte ThyssenKrupp einige Standorte in Nordamerika verkaufen, falls der Vertrag über Dofaso nicht erfüllt werden könnte. Einzelheiten hatte Aditya Mittal nicht genannt.

Auf die Frage, ob mit dem am Freitag aufgestockten Übernahmeangebot Mittals an Arcelor die Chancen für Thyssen-Krupp, Dofasco zu erwerben, gestiegen sind, antwortete Schulz lediglich: „Abwarten, abwarten.“

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