Dokumentation
Chronologie: Die Entwicklung des Smart

Seit knapp acht Jahren baut der Stuttgarter Automobilkonzern DaimlerChrysler im lothringischen Hambach den Automobil-Winzling Smart. Im Geschäftsjahr 2005 macht DaimlerChrysler wegen der Smart-Sanierung einen Verlust von 505 Millionen Euro. Im Februar 2006 bricht der Absatz bei Smart um 25,9 ein. Eine Dokumentation der Entwicklung der Kleinwagenmarke:

4. März. 1994: Der Schweizer Uhrenfabrikant Nicolas Hayek (Swatch) und Mercedes-Vorstand Werner Niefer stellen in Stuttgart erstmals Pläne für den Kleinstwagen vor

20. Dezember 1994: Mercedes entscheidet sich als Produktionsort für das lothringische Hambach (Frankreich)

September 1995: Mercedes präsentiert auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt/M. seine Konzeptstudie Smart

September 1997: Weltpremiere des Smarts auf der IAA in Frankfurt/M.

Dezember 1997: Wegen Problemen bei extremen Ausweichmanövern, dem so genannten Elchtest, wird die für Anfang 1998 geplante Auslieferung verschoben

1. Juli 1998: Mercedes nimmt die Serienproduktion für den Smart auf

1. November 1998: Die Daimler-Benz AG übernimmt die Anteile von Hayek an Smart und ist nun 100-prozentiger Eigner

1. Dezember 1999: Smart startet als erster Hersteller den Verkauf von Autos im Internet. Im gleichen Monat läuft der 100 000. Smart vom Band

1. Januar 2002: Smart berichtet von einem Absatzrekord in Höhe von 116 200 Fahrzeugen im Geschäftsjahr 2001 und einem erstmaligen Umsatz von über eine Milliarde Euro

1. August 2002: Smart stellt den Roadster vor

1. Oktober 2002: Beim fünfjährigen Jubiläum in Hambach wird der 430 000. Smart gefeiert

Januar 2003: Smart berichtet von einer Absatzsteigerung auf 122 300 verkaufte Fahrzeuge in 2002

Februar 2004: Smart stellt seinen Viersitzer „forfour“ in Rom vor

Januar 2005: Smart berichtet von einer Absatzsteigerung um 24,5 Prozent auf 152 000 Fahrzeuge im Jahr 2004

Januar 2005: Smart präsentiert seinen Zweisitzer erstmals in den USA auf der Auto-Show in Detroit (Michigan)

1. April 2005: DaimlerChrysler gibt hartes Sparprogramm und Stellenabbau bei Smart bekannt. Ziel: Schwarze Zahlen bis zum Jahr 2007

3. November 2005: Der letzte Smart Roadster rollt vom Band

Januar 2006: DaimlerChrysler-Großaktionäre fordern den Smart- Verkauf. Der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche weist Verkaufs- Forderungen zurück

Januar 2006: Absatzeinbruch bei Smart um 22,6 Prozent auf 8 200 verkaufte Autos

Februar 2006: DaimlerChrysler berichtet von einem Verlust von 505 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2005 wegen der hohen Kosten für die Smart-Sanierung (1,1 Milliarden Euro) und den Personalabbau.

25. März 2006: DaimlerChrysler kündigt den Stopp der Produktion des Smart-Viersitzers forfour an. 300 Stellen sollen im Werk Böblingen abgebaut werden.

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