Drägerwerk
Medizintechnik-Konzern schließt Standort in den USA

Der schwache Euro belastet das Ergebnis des Lübecker Konzerns Drägerwerk. Jetzt schließt das Unternehmen seine Niederlassung in Pittsburgh. 150 Mitarbeiter sind von der Neuausrichtung betroffen.
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HamburgDrägerwerk richtet sein Geschäft in den USA neu aus und schließt einen Standort. Die Niederlassung in Pittsburgh werde im kommenden Jahr aufgegeben und Vertrieb, Service und Verwaltung in Houston konzentriert, teilte der Anbieter von Medizin- und Sicherheitstechnik am Donnerstag mit. Auf die Produktion habe dies keinen Einfluss, sagte eine Sprecherin des Lübecker Konzerns.

Den rund 150 betroffenen Mitarbeitern in Pittsburgh solle angeboten werden, in andere Standorte zu wechseln oder gegen Abfindungen das Unternehmen zu verlassen.

Das börsennotierte Familienunternehmen aus Lübeck rechnet nach früheren Angaben im laufenden Jahr damit, dass der schwache Euro das Ergebnis belasten wird. Als Grund hatte ein Sprecher unlängst den hohen Anteil der eigenen Produktion in den USA angegeben. Dort steigen die Kosten wegen des starken Dollar. Zugleich beflügelt die Schwäche der Gemeinschaftswährung jedoch den Export aus der Euro-Zone.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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