Dreamliner: Airbus warnte vor Gefahr von Lithium-Batterien in Flugzeugen

Dreamliner
Airbus warnte vor Gefahr von Lithium-Batterien in Flugzeugen

Fast ein Jahr vor dem Auftauchen von Sicherheitsproblemen beim Dreamliner von Boeing hat der Rivale Airbus auf die Gefahren von Lithium-Ionen-Batterien hingewiesen.
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Paris/DetroitDer europäische Flugzeugbauer Airbus machte bei einer Fachtagung im März 2012 auf Risiken wie Entflammbarkeit oder Explosionen aufmerksam, wie aus Präsentationsfolien hervorgeht, die der Nachrichtenagentur Reuters am Montag vorlagen. "Die Risiken im Zusammenhang mit Lithium-Batterien verlangen die Aufmerksamkeit der gesamten Branche", hieß es demnach in einem Vortrag von einer für die Sicherheit des neuen A350 zuständigen Managerin. Das Unternehmen, das Lithium-Ionen-Batterien im A350 einsetzen will, wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

Nach den Problemen mit den Batterien ist dem Dreamliner auf Anordnung mehrerer Flugbehörden auf unbestimmte Zeit die Starterlaubnis entzogen worden. Bei einer geparkten 787 von Japan Airlines am Flughafen in Boston hatte Anfang Januar eine Batterie-Explosion einen Brand ausgelöst. Auch bei anderen Maschinen kam es zu Zwischenfällen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Oops - FiFePo sollte natürlich LiFePo heisse...

  • Ich bin Segelflieger und wir brauchen Akkus in unseren ansonsten komplett motorlosen Flugzeugen für den Betrieb von Funk- und Flugsicherungsequipment. Daher sind wir auch immer auf der Suche nach einem Weg, Ampere in weniger Volumen zu bekommen. Litium Ionen Akkus (die es ja in Handys und Laptops seit vielen Jahren gibt) sind aber in Segelfliegerkreisen immer absolut tabu gewesen. Die Dinger fangen an zu brennen, können explodieren und gehören zumindest in ihrer jetzigen Form nicht in ein Flugzeug. Das ist bei Segelfliegern lange bekannt und im Grunde Allgemeinwissen. Man fragt sich, warum Boeings Ingenieure (die sich im Übrigen die Konstruktions- und Fertigungstechniken für Faserverbundwerkstoffe in den 90ern beim deutschen Segelflugzeughersteller Schleicher abgeschaut haben) hier nicht genauer hingehört und zugesehen haben. Wir nehmen FiFePo Akkus - etwas weniger Energiedichte, aber viel viel sicherer....

  • ... so kommt es raus immer deutlicher, wie mit der Sicherheit der Passagiere wirklich umgegangen wird.
    Den Kopf in den Sand und hoffen, dass alles gut gehen wird, anstatt sich mit der Materie wirklich intensiv auseinanderzusetzen und wir Konstruktionen wirklich „sicher“ zu machen bevor man dies in der großen Serie umsetzt.
    Die Manager riskieren mit ihrem Verhalten nicht nur das Leben der Passagiere, sondern auch die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter und ihrer Lieferanten und Kunden, wenn sie solche und andere Themen einfach ignorieren.
    Das verlorene Geld muss wieder verdient werden und die Steuerzahler werden die Rettungspakete für solch grobes Fehlverhalten nicht immer akzeptieren. Das zahlen auf jeden Fall die Mitarbeiter von Boeing und Airbus, dann dieses Desaster wird auch nicht spurlos am A350 vorbeigehen.
    Diese Carbonflieger haben noch viele andere nette Probleme und Stilllegungen der ganzen Flotte haben können, wie nach den Akkuproblemen haben können.
    Das sind keine Kinderkrankheiten, sondern wohl eher gravierende Managementfehler, wenn das Risikomanagement und die Prüfungen so unterentwickelt sind, wie sich das jetzt immer deutlicher abzeichnet, dass die hier auch Sicherheitsstandards einfach durch die Hersteller und Behörden gebeugt wurden, damit ein kritisches Projekt durchgebracht werden kann und Fachleute ignoriert wurden und werden.

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