Drittes Quartal
Elektronikkonzern ABB erholt sich

Der Schweizer Elektrokonzern ABB profitiert von der Erholung seiner Industriekunden. Im dritten Quartal übertraf der Siemens-Konkurrent die Erwartungen.
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HB DÜSSELDORF. Der Umsatz sei im abgelaufenen Vierteljahr erstmals seit fünf Quartalen wieder gestiegen, teilte ABB mit. Die Einnahmen seien währungsbereinigt verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf 7,9 Mrd. Dollar geklettert. Der operative Gewinn (Ebit) ging allerdings um ein Fünftel auf 1,16 Mrd. Dollar zurück, da der Konzern im Vorjahresquartal Rückstellungen von 380 Mio. Dollar aufgelöst hatte. Der Überschuss schrumpfte daher auch auf 774 Mio. Dollar von zuvor gut einer Milliarde Dollar.

Besonders angetan zeigte sich Konzernchef Joe Hogan von der Entwicklung der Auftragslage. Der Ordereingang sei mit 8,2 Mrd. Dollar wieder auf dem Niveau von Anfang 2009. "Die Nachfrage seitens unserer Industriekunden zog im Berichtsquartal beträchtlich an, insbesondere in den Schwellenmärkten. Investiert wurde vor allem in den Ausbau von Kapazitäten und die Steigerung von Energieeffizienz und Produktivität", erklärte er. Die Kunden aus der Energiewirtschaft hielten sich allerdings weiterhin mit Bestellungen zurück.

Der Sparkurs der Schweizer, den sich ABB insgesamt knapp eine Milliarde Dollar kosten lässt, soll die jährliche Kostenbasis des Konzerns bis Ende 2010 um drei Mrd. Dollar senken. Zusammen mit einer weiteren Konjunkturbelebung soll das zu wachsenden Gewinnen führen. "Davon ausgehend, dass sich die Konjunkturerholung in den meisten Regionen fortsetzen wird, ist ABB zuversichtlich, dass das früh- und mittelzyklische Geschäft im restlichen Jahresverlauf und Anfang 2011 ein weiteres Umsatz- und Gewinnwachstum unterstützen wird", teilte ABB mit.

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