Drittes Quartal
Evotec verringert Verlust

Das Hamburger Biotechnologie-Unternehmen Evotec hat im abgelaufenen dritten Quartal einen geringeren Verlust ausgewiesen als im Vorjahr und seinen Umsatzausblick angehoben.

dpa-afx HAMBURG. Unter dem Strich wies Evotec einen Verlust von 4,8 Mill. Euro aus nach einem Minus von 7,262 Mill. Euro im Vorjahr, teilte die im TecDax notierte Gesellschaft am Donnerstag mit. Damit übertraf das Unternehmen die Prognosen der Analysten.

Der Umsatz verbesserte sich von 19 Mill. Euro auf 24,6 Mill. Euro, während sich der operative Verlust von minus 7,7 Mill. Euro auf minus 4,2 Mill. Euro verringerte. Ausblickend erwartet Evotec nun einem Umsatz für 2006 von 82 bis 84 Mill. Euro (zuvor 77 bis 81).

Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatzanstieg auf 20,51 Mill. Euro und einem operativen Verlust von 6,2 Mill. Euro gerechnet. Unter dem Strich hatten die Experten ein Minus von 6,1 Mill. Euro voraus gesagt.

"Das dritte Quartal war das Stärkste in diesem Jahr", kommentierte Unternehmenschef Jörn Aldag die Bilanz. "Sowohl Umsatz als auch Ergebnis stiegen gegenüber Vorjahr deutlich an. Auch wenn die Geschäftszahlen nicht in gleicher Höhe fortgeschrieben werden können, zeigen sie, dass Evotec in allen Geschäftsbereichen gute Resultate erzielt und wir auf dem Weg sind, unsere Unternehmensziele für 2006 zu erreichen."

Alle drei Segmente des TecDax-Unternehmens (Services, Pharmaceuticals, Tools & Technologies) haben laut Evotec zum Umsatzwachstum beigetragen. Haupttreiber waren eine überdurchschnittliche Geschäftsentwicklung in den Dienstleistungsbereichen Pilotanlage und Arzneimittelformulierung sowie eine Meilensteinzahlung des japanischen Forschungspartners Takeda. Entsprechend fiel auch die Bruttomarge im dritten Quartal mit 39,9 Prozent besonders hoch aus.

Ausblickend sagte Evotec für 2006 einen Forschungs- und Entwicklungsaufwand im mittleren Bereich der prognostizierten Range von 30 bis Seite 35 Mill. Euro voraus. Zum Ende des Geschäftsjahres plant Evotec, über liquide Mittel in Höhe von über 50 Mill. Euro zu verfügen. Zum 30. September verfügte die Gesellschaft auch dank einer Kapitalerhöhung im April 2006 über liquide Mittel in Höhe von 57,3 Mill. Euro (Ende Dezember 53,5 Mill. Euro).

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