Drittes Quartal fällt sehr schwach aus
Bayer bereitet Börse auf Jahresverlust vor

Mit äußerst schlechten Quartalsergebnissen und einem ungewissen Ausblick auf das Jahresende und auf die Geschäftsentwicklung 2004 hat die Bayer AG ihre Investoren verunsichert.

HB LEVERKUSEN. Bei einem deutlichen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahresquartal auf 6,8 Mrd. Euro kam der Chemie- und Pharmakonzern über ein operatives Ergebnis von 21 Mill. Euro nicht hinaus und meldete einen Quartalsfehlbetrag von 123 Mill. Euro. „Dieses Ergebnis kann uns keineswegs zufrieden stellen“, gab Vorstandschef Werner Wenning zu. Als Gründe sieht er die schlechte Chemiekonjunktur, Restrukturierungskosten, Aufwendungen für die Markteinführung des Potenzmittels „Levitra“, aber auch die Wechselkursentwicklung.

Um so wichtiger ist es nach Wennings Worten, den Konzern besser auf seine Stärken auszurichten. Mit der Sparte Chemicals und Teilen des Kunststoffgeschäfts will Bayer rund ein Fünftel seines Geschäfts bis Anfang 2005 in einer neuen börsennotierten Gesellschaft mit rund 5,6 Mrd. Euro Umsatz abspalten. Sie soll mit einem Bruttoergebnis von 10 % des Umsatzes und rund 1,7 Mrd. Euro Schulden mindestens ebenso gut da stehe wie die meisten Wettbewerber, wie ihr designierter Vorstandschef Axel Claus Heitmann bekräftigte.

Bei dem nach der Abspaltung 22 Mrd. Euro Umsatz starken Bayer-Konzern verbleiben die Sparten Health Care und Crop Science. Dazu kommt Wenning zufolge „auf Dauer und ohne Wenn und Aber“ die vor allem aus den Polyurethan- und Polycarbonatkunststoffen gebildete Sparte Material Science.

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