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Drittes Quartal: Heideldruck rutscht tief ins Minus

Für die Heidelberger Druckmaschinen AG sind die Herausforderungen weiter groß. Das dritte Quartal bedeutete Verluste und gesunkene Auftragseingänge. Der Markt bleibe weiter umkämpft, heißt es in Heidelberg.

Produktion einer Bogen-Offset-Druckmaschine. Quelle: dpa
Produktion einer Bogen-Offset-Druckmaschine. Quelle: dpa

HeidelbergDie krisengeschüttelte Heidelberger Druckmaschinen AG ist im dritten Quartal ihres Geschäftsjahres in die roten Zahlen gerutscht. In den drei Monaten von Oktober bis Dezember machte Heideldruck einen Verlust von 14 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Heidelberg mit. Ein Jahr zuvor hatte noch ein Quartalsgewinn von 10 Millionen Euro zu Buche gestanden.

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Der Umsatz schrumpfte aufgrund schwächerer Nachfrage um 8,2 Prozent auf 631 Millionen Euro, der Auftragseingang ging um 6,1 Prozent auf 642 Millionen Euro zurück. Das Geschäftsjahr endet am 31. März.

Für das laufende Geschäftsjahr hatte Heideldruck ursprünglich ein ausgeglichenes Vorsteuerergebnis in Aussicht gestellt, dieses Ziel aber in den vergangenen Monaten wegen der schwachen Erholung der Absatzmärkte fallenlassen. Es sei mit einem „spürbar verbesserten operativen Ergebnis vor Sondereinflüssen“ zu rechnen, bekräftigte der Vorstand. Nachhaltige Gewinne sind erst im übernächsten Geschäftsjahr 2013/14 zu erwarten. Bis dahin will Heideldruck die Belegschaft um 2000 Mitarbeiter reduzieren, um die Kosten zu senken und die Gewinnschwelle zu drücken.

Im Januar hatte Heideldruck bereits ein Sparprogramm mit dem Abbau von 2.000 Stellen angekündigt. Die Marktsituation bleibt  aus Sicht von Heideldruck ungünstig. Der weltgrößte Druckmaschinenbauer bedauert, dass Manroland weiter in der Branche mitmischt. Die Zerschlagung von Manroland in zwei getrennte Unternehmen sei die „zweitbeste Lösung“, sagte Heidelberger-Druck-Chef Bernhard Schreier am Dienstagabend.

Die „beste Lösung“ wäre laut Schreier gewesen, wenn Manroland aus dem mit Überkapazitäten kämpfenden Markt verschwunden wäre. Heidelberger Druck könne mit der Fortführung von Manroland jedoch leben, der seit langem harte Wettbewerb in der Branche könne sich auch mit den neuen Eigentümern kaum noch weiter verschärfen.

Von der im Mai stattfindenden Branchenmesse Drupa verspricht sich Heidelberger Druck Rückenwind beim Auftragseingang, obwohl in der 60-jährigen Geschichte der Messe die wirtschaftlichen Rahmendaten noch nie so schlecht wie derzeit gewesen seien. „Wir rechnen mit Zuwächsen beim Auftragseingang durch die Drupa“, sagte Schreier.

  • 08.02.2012, 11:20 UhrAnonymer Benutzer: dandy

    IHRE ÜBERSCHRIFT ERSCHEINT VERFEHLT..!!
    ..
    FACHPRESSE SCHREIBT
    ..
    VERLUSTE GERINGER ALS ERWARTET
    aktie 3% IM PLUS
    ..
    erg betriebl. tätigk. minus € 19 mio vorj. minus € 26 mio.
    finanzerg.............dto...€ 62 mio vorj. dto...€103 mio
    nettoverschuldung.... dto...€ 79 mio vorj. dto...€ 91 mio
    ..
    cashflow minus € 23 mio. wegen investionen china werkser-
    weiterung und nettoverschuldung.
    ..
    also insgesamt eine verbesserung gegenüber dem vorjahr..!!

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