Drittes Quartal
Hochtief macht sein Geld in Übersee

Deutschlands größter Baukonzern Hochtief hat im dritten Quartal vor allem wegen der guten Entwicklung der australischen Beteiligungsgesellschaft Leighton und US-Tochter Turner vor Steuern mehr verdient als noch ein Jahr zuvor.

dpa-afx ESSEN. Hochtief hob daher am Dienstag die Prognosen für Umsatz und Auftragsbestand an. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sei auf 65,0 Mill. Euro gestiegen, teilte die im MDax notierte Gesellschaft in Wien mit. Dabei verfehlte das Unternehmen leicht die Schätzungen der Analysten, die im Schnitt von 67,7 Mill. Euro nach 57,1 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum ausgegangen waren.

Das betriebliche Ergebnis (Ebita) ging in der Berichtsperiode auf 63,3 (Vorjahr: 67,6) Mill. Euro zurück. Unter dem Strich verdiente Hochtief mit 16,8 (Vorjahr: 10,0) Mill. Euro deutlich mehr. Analysten hatten ein Ebita von 60,3 Mill. Euro und ein Nettoergebnis von 19,5 Mill. Euro prognostiziert. Allerdings betrug die Spanne beim Konzerngewinn zwischen 15,8 und 31,5 Mill. Euro.

Der Umsatz stieg auf 4,263 (Vorjahr: 3,613) Mrd. Euro und lag damit deutlich über den Schätzungen von 3,847 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand stieg auf 23,186 (Vorjahr: 19,915) Mrd. Euro. Der Auftragseingang betrug 5,823 (Vorjahr: 3,559) Mrd. Euro und die Leistung 4,245 (Vorjahr: 4,087) Mrd. Euro.

Die Beteiligung an ihrer australischen Tochter Leighton Holdings hat Hochtief im dritten Quartal um rund zwei Prozentpunkte auf nunmehr 54,2 Prozent ausgebaut. Konzernvorstand Burkhard Lohr sagte, das Finanzanlagevermögen sei zum 30. September um 109 Mill. Euro gestiegen. Dies sei in erster Linie auf den „gezielten Ausbau des Beteiligungsportfolios bei Leighton zurückzuführen“.

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