Drittes Quartal
Hohe Rohstoffpreise belasten Chemiefirma DSM

Der niederländische Chemiekonzern DSM hat im dritten Quartral einen Dämpfer bekommen. Grund dafür waren vor allem die gestiegenen Rohstoffkosten. Zwar stieg das Ergebnis, jedoch geringer als von Analysten erwartet.
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HB AMSTERDAM. Gestiegene Rohstoffkosten haben das Quartalsergebnis des niederländischen Chemiekonzern DSM belastet. Die Margen seien unter Druck geraten, weil die höheren Kosten noch nicht an die Kunden weitergegeben werden konnten, teilte der weltgrößte Vitaminhersteller am Dienstag mit. Dies solle mit zeitlicher Verzögerung aber geschehen, kündigte Finanzchef Rolf-Dieter Schwalb an.

Im dritten Quartal habe zudem der starke Schweizer Franken das Ergebnis der in der Schweiz ansässigen Nahrungssparte belastet. Für das Gesamtjahr zeigte sich DSM weiter optimistisch und erwartet nach wie vor ein "starkes Jahr".

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg im dritten Quartal auf 185 Mio. Euro von 144 Mio. im Vorjahresquartal und lag damit unter den Erwartungen von Analysten, die im Durchschnitt 204 Mio. Euro vorausgesagt hatten. Der Umsatz lag im Rahmen der Erwartungen mit einem Plus von 19 Prozent auf 2,15 Mrd. Euro. Die DSM-Aktie gab um fast vier Prozent nach. Der Chemiekonzern Bayer hatte in der vergangenen Woche ein kräftiges Gewinnplus über den Erwartungen präsentiert.

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