Drittes Quartal
Mazda schaut zitternd in die Zukunft

Der japanische Autohersteller Mazda hat seinen Gewinn im dritten Quartal gesteigert. Gleichzeitig senkten die Japaner die Nettogewinn-Prognose fürs Gesamtjahr. Insgesamt muss Mazda in Zukunft einige Probleme lösen.

HB TOKIO. Das Unternehmen profitierte den Angaben vom Donnerstag zufolge vom schwachen Yen und gestiegenen Exporten nach Europa und Nordamerika. In den drei Monaten per Ende Dezember kletterte der operative Gewinn um 7,5 Prozent auf 37,5 Mrd. Yen (241 Mill. Euro), was leicht unter den Erwartungen von Analysten lag. Der Netto-Gewinn legte um 46 Prozent auf 14,9 Mrd. Yen zu, der Umsatz um 3,6 Prozent auf 768,14 Mrd. Yen. Für das Gesamtjahr (per Ende März) erwartet Mazda nun einen operativen Gewinn von 158 Mrd. Yen nach bislang genannten 148 Milliarden. Die Prognose für den Reingewinn wurde indes auf 73 Mrd. von 82 Mrd. Yen gesenkt.

Mit Spannung wird bei Mazda der mittelfristige Geschäftsplan erwartet, der im kommenden Monat präsentiert werden soll. Branchenexperten sagen, Mazda müsse mehr Fahrzeuge außerhalb Japans bauen, um sich gegen Währungsschwankungen zu schützen. Es wird spekuliert, dass Mazda dazu Kapazitäten bei seinem US-Partner Ford in Nordamerika nutzen könnte.

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