Drohende Zahlungsunfähigkeit
VDN stellt Insolvenzantrag

Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit hat die vor zwei Jahren in die Schieflage geratene Holding Vereinigte Deutsche Nickelwerke AG (VDN) am Dienstag einen Insolvenzantrag gestellt.

HB DÜSSELDORF. Als Grund für den Gang zum Amtsgericht Köln erklärte das Düsseldorfer Unternehmen am Dienstag, ein Londoner Investor habe einen Betrag von bis zu 3 Millionen Euro nicht überwiesen, den er im Zuge des Kaufs der Tochtergesellschaft Deutsche Nickel AG im Dezember zugesagt habe. Nach Ansicht des Vertragspartners namens DNICK Ltd. seien die Voraussetzungen für die Fälligkeit nicht gegeben.

Diese Holding wird früheren Angaben des Unternehmens zufolge von Geschäftsbanken und Anleihegläubigern der VDN finanziert. Durch den Verkauf war es der Gesellschaft noch gelungen, die bereits damals drohende Eröffnung eines Insolvenzverfahrens abzuwenden. Die Holding, unter deren Dach noch zwei operative Bereiche für Wohndekor und Befestigungssysteme operieren, war 2003 tief in die roten Zahlen gerutscht.

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