Druckmaschinen
Koenig & Bauer mit kleinem Vorsteuergewinn

Koenig & Bauer hat sich im ersten Quartal nur vor Steuern in die schwarzen Zahlen gerettet. Unter dem Strich hat der Druckmaschinenhersteller rund 0,8 Millionen Euro Verlust eingefahren.
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MünchenDer Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer hat im Startquartal nur knapp einen Vorsteuergewinn eingefahren. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug nach Angaben von Dienstag 0,2 Millionen Euro und lag damit unter den Erwartungen der Analysten. Vor einem Jahr war allerdings noch ein Vorsteuerverlust von 3,9 Millionen Euro angefallen.

Unterm Strich schrieb der fränkischen Konzern im ersten Quartal 2012 rote Zahlen: Der Fehlbetrag belief sich auf 0,8 Millionen Euro. Der Auftragseingang lag mit 236,6 Millionen Euro weit unter dem Rekordwert des Vorjahres, der Auftragsbestand fiel mit 798,8 Millionen Euro deutlich höher aus. Der Umsatz zog um vier Prozent auf 263,5 Millionen Euro an.

Die Nachfrage aus Südeuropa, Großbritannien und weiten Teilen Osteuropas sei weiter schwach, hieß es. Das Geschäft in Asien, speziell in China, legte dagegen kräftig zu. Vorstandschef Claus Bolza-Schünemann sagte, das Ziel, sich an einem chinesischen Hersteller zu beteiligen, werde intensiv verfolgt.

Für 2012 bekräftigte er die Prognose, wonach der Umsatz leicht auf mehr als 1,2 Milliarden Euro steigen und das Konzernergebnis vor Steuern (VJ: 3,3 Millionen) klettern wird. Konkreter will sich Koenig & Bauer im Sommer äußern. Dann soll auch klar sein, wie viele Aufträge dem Konzern die Branchenmesse Drupa eingebracht hat, die derzeit in Düsseldorf stattfindet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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