Druckmaschinen
Koenig & Bauer reduziert den Verlust

Stellenabbau, Umstrukturierungen und geringe Gewinnmargen haben den weltweit zweitgrößten Druckmaschinenhersteller viel Geld gekostet. Koenig & Bauer profitiert aber von der starken Nachfrage im Ausland.
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WürzburgDer Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer meldete nach Abschluss des ersten Halbjahres unterm Strich ein Minus von 14,7 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Koenig & Bauer das Ergebnis jedoch leicht um 5,6 Millionen Euro verbessern. Der Umsatz des Konzerns kletterte um 36,5 Millionen auf 509,7 Millionen Euro.

Dass sowohl in Asien als auch in Europa und Deutschland nach der Wirtschaftskrise nun wieder mehr in Druckmaschinen investiert werde, mache sich in den Auftragsbüchern deutlich bemerkbar, sagte ein Unternehmenssprecher. Ende Juni standen Aufträge im Wert von 614 Millionen Euro in den Büchern, 72,9 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Das Unternehmen aus Würzburg will trotz der roten Zahlen im ersten Halbjahr das Gesamtjahr 2011 mit einem Gewinn abschließen.

Bei Koenig & Bauer arbeiten derzeit 6371 Mitarbeiter. Etwa 500 Stellen sollen bis 2016 noch abgebaut werden. Bis zum Jahresende sollen noch etwa 250 Angestellte betriebsbedingt gekündigt oder in Altersteilzeit geschickt werden. Davon seien Mitarbeiter an den Standorten Würzburg und Frankenthal in Nordrhein-Westfalen betroffen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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