Druckmaschinenbauer
Koenig & Bauer peilt wieder kleinen Gewinn an

Es geht aufwärts für Koenig & Bauer. Nach Millionenverlusten im Vorjahr kann sich das Vorsteuerergebnis der Würzburger in diesem Jahr wieder sehen lassen. Für die guten Zahlen gibt es gleich mehrere Gründe.
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MünchenDer Druckmaschinenbauer Koenig & Bauer hat die roten Zahlen weit hinter sich gelassen. In den ersten neun Monaten habe sich das Ergebnis vor Steuern auf 12,5 Millionen Euro belaufen nachdem vor Jahresfrist noch ein Verlust von 26,6 Millionen Euro zu Buche gestanden hatte, teilte das Unternehmen aus Würzburg am Mittwoch mit.

Der Konzern sei auf Kurs, seine Jahresziele zu erreichen, sagte Vorstandschef Claus Bolza-Schünemann. Der Vorsteuergewinn soll über dem Neunmonats-Wert liegen, der Umsatz über 1,2 Milliarden Euro steigen. Von Januar bis Ende September kletterten die Erlöse um 17 Prozent auf 916,2 Millionen Euro.

Koenig & Bauer (KBA) komme zugute, dass es auch in weniger konjunkturanfälligen Bereichen wie Verpackungs- oder Sicherheitsdruck tätig sei, hieß es. In wichtigen Märkten spüre man, dass wegen des Abschwungs die Nachfrage nachlasse. KBA kämpft seit langem mit massiven Kostensenkungen samt Stellenstreichungen gegen die Folgen der Branchenkrise.

Die Hersteller leiden darunter, dass immer mehr Leser von Zeitungen oder Zeitschriften ins Internet abwandern, und die Verlage immer weniger Druckmaschinen ordern. Für Schub bei den Neubestellungen sorgte im Frühjahr die Branchenmesse Drupa, auszahlen soll sich dies bei KBA im Schlussquartal.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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