Druckmaschinenhersteller
Koenig & Bauer kommt mühsam voran

Koenig & Bauer kommt langsam voran: Der gebeutelte Druckmaschinenhersteller schreibt zwar immer noch rote Zahlen, aber die Lage besser sich allmählich.
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München

Koenig & Bauer arbeitet sich an die Gewinnzone heran. Dank der hohen Nachfrage aus China und anderen Schwellenländern komme das Geschäft wieder in Schwung, teilte das fränkische Unternehmen am Freitag mit. Der Verlust sei im ersten Quartal auf 3,9 Millionen Euro gesunken. Im Vorjahr hatte der Fehlbetrag noch bei gut 21 Millionen Euro gelegen. Der Umsatz kletterte um ein Fünftel auf 253,3 Millionen Euro.

Die Auftragslage bessert sich für die Würzburger: Der Auftragseingang sei in den ersten drei Monaten um gut ein Drittel auf 432,1 Millionen Euro gestiegen. Während vor allem Nischenprodukte und Dienstleistungen gefragt seien, sieht KBA-Chef Helge Hansen allerdings keine rosige Zukunft für das Geschäft mit den großen Rollendruckmaschinen und kündigte an, in dem Bereich erneut Stellen zu streichen.

Die Belegschaft wehrt sich allerdings: Seit Anfang Mai werde im Werk Frankenthal gestreikt. Das könnte "bei längerer Dauer zu einer Belastung für das Unternehmen werden". Dennoch gehe er weiter von einem leichten Umsatzplus für das laufende Jahr und einem "moderaten Anstieg" des Vorsteuergewinns aus. KBA hatte im vergangenen Jahr 1,18 Milliarden Euro umgesetzt und vor Steuern 15,3 Millionen Euro verdient.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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