Druckmaschinenhersteller
Koenig & Bauer steht unter Druck

Koenig & Bauer muss den Rotstift ansetzen. Der Druckmaschinenhersteller plant, wegen der schwachen Situation bei Aufträgen Sparmaßnahmen. Das bedeutet auch den Abbau von Stellen.

HB MÜNCHEN. Koenig & Bauer (KBA) plant nach einem Auftragseinbruch im ersten Quartal einen harten Sparkurs. „Unser Gesamtpaket sieht für 2009 bis 2011 bei den Personal- und Sachkosten Einsparungen von mehreren Hundert Mio. Euro vor“, teilte KBA am Freitag mit. Mit Kurzarbeit alleine könne KBA die Krise nicht mehr bewältigen werden, KBA werde im Bereich Bogendruckmaschinen „erheblich“ Stellen abbauen.

Im Auftaktquartal waren die Neubestellungen bei KBA verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 40 Prozent auf 219,5 Mio. Euro eingebrochen. Der Umsatz schwand auf 220,2 Mio. Euro von zuvor 301,7 Mio. Euro. Der Verlust betrug den Angaben zufolge 33,3 Mio. Euro und fiel damit mehr als doppelt so hoch aus wie von Analysten erwartet.

Um das Gesamtjahr ist Vorstandschef Helge Hansen bang: „Der vom Vorstand im März für 2009 prognostizierte Umsatzrückgang in einer Größenordnung von 20 Prozent bleibt angesichts der aktuellen Marktsituation ambitioniert, ebenso die angestrebte schwarze Null beim Vorsteuerergebnis.“

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