Drupa-Vorstellungen sollen für Umsatzwachstum sorgen
König & Bauer rutscht tiefer in die Verlustzone

Wegen der anhaltenden Krise auf den Werbe- und Zeitungsmärkte ist der weltweit drittgrößte Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer 2003 operativ tiefer als von Analysten erwartet in die Verlustzone geraten.

HB MÜNCHEN. Für 2004 erwartet der fränkische Traditionskonzern dank steigender Aufträge auch unter dem Strich eine Rückkehr in die Gewinnzone. Der Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) habe sich 2003 auf 46,1 (Vorjahr: plus 46,3) Millionen Euro belaufen, teilte der im MDax gelistete Konzern am Montag in Würzburg mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Verlust von 43 Millionen Euro gerechnet.

Der Jahresverlust betrage 30,0 Millionen Euro nach einem Gewinn von 28,1 Millionen Euro im Jahr 2002, teilte das Unternehmen mit. Dazu trugen auch Restrukturierungskosten durch den Abbau von 337 Mitarbeitern und Werksschließungen bei. Die Dividende falle für 2003 daher aus.

Der Umsatz sank um neun Prozent auf 1,231 Milliarden Euro, was über den durchschnittlich Markterwartungen von 1,192 Milliarden Euro lag. Hauptverantwortlich seien ein Einbruch des Umsatzes in der Sparte Rollenmaschinen mit 16,4 Prozent und Währungseffekte wegen des starken Euro, begründete Koenig & Bauer. Der Auftragseingang stieg 2003 hingegen um 15,8 Prozent auf 1,084 Milliarden Euro und lag damit leicht über den Erwartungen der Analysten von 1,074 Milliarden Euro.

Für 2004 wolle das Unternehmen wieder ein positives Jahresergebnis im Konzern erreichen, kündigte Koenig & Bauer an. Wegen des in den ersten zwei Monaten gestiegenen Auftragsbestandes sei auch mit einem steigenden Konzernumsatz zu rechnen. Die zur Druckmesse Drupa vorgestellten neuen Produkte sollten für zusätzlichen Umsatz in der zweiten Jahreshälfte sorgen.

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