Düngemittelhersteller

Asiengeschäft drückt Potash-Gewinn

Bereits vergangene Woche musste der weltgrößte Düngerproduzent sein Gewinnziel zum zweiten Mal senken. Besonders in Indien ist die Dünger-Nachfrage rückläufig, wo auslaufende Subventionen den Bauern zu schaffen machen
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Ein Potash-Mitarbeiter zeigt eine Düngerprobe in einem Lager. Quelle: Reuters

Ein Potash-Mitarbeiter zeigt eine Düngerprobe in einem Lager.

(Foto: Reuters)

WinnipegEine schwächere Nachfrage aus Asien hat den Gewinn des weltgrößten Düngemittelherstellers Potash gedrückt. In den vergangenen drei Monaten ging das Ergebnis unter dem Strich um rund ein Fünftel auf 645 Millionen Dollar zurück, wie der kanadische K+S-Rivale am Donnerstag mitteilte. Der Rückgang fiel etwas größer aus als von Analysten erwartet. Als Grund führte das Unternehmen geringere Bestellungen von Pflanzendünger aus Indien und China an.

Potash und seine nordamerikanischen Wettbewerber verkaufen Kali-Düngemittel nach Indien und China über die Handelsgesellschaft Canpotex. Die Verträge werden üblicherweise jährlich erneuert. Auf dem indischen Subkontinent macht den Bauern aber der Kursrückgang der indischen Währung und Einschnitte bei den Subventionen für Düngemittel zu schaffen. Daher hatte Potash in der vergangenen Woche zum zweiten Mal binnen drei Monaten sein Gewinnziel gekappt.

  • rtr
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